ein Bild

  

Der Strand liegt in der Sonne und lauscht dem Lied der Wellen.
Da kommt eine, küßt den trockenen Sand und läuft wieder davon.
Als Erinnerung bleiben zurück:
einige Muscheln, ein durchweichtes Stück Spanplatte,und eine leere Putzmittelplastikflasche.
Der Maler sieht auf das gebotene Bild.
Er will heute nur schöne Dinge malen:
Muscheln, silbernes Treibholz, vielleicht eine Flaschenpost.
Sein Gesicht spiegelt sich gemeinsam mit den Wolken auf der nassen Fläche.
Er träumt und blickt über das Meer.
Da hinten – das ist die Richtige.
Diese Welle bringt mir einen Schatz, denkt der Maler.
Ich warte auf sie.
Er verfolgt das Tanzen ihrer hellen Pferdemähne erwartungsvoll.
Welchen Schatz wird sie bringen?
Ein weiße Möwe zieht ihre Bahn über den blauen Himmel.
Sie fängt des Malers Blick wie einen Fisch.
Ein Schrei, ein Schwall,
und eine Welle holt sich das ganze Bild zurück.

  

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