23. Dezember 2009, morgens um zehn

Am 23. Dezember 2009, morgens um zehn: vor winterlichem Himmel einer der Walnussbäume in den Weingärten oberhalb von Neusiedl am See, Burgenland, Österreich.
 

10 Gedanken zu “23. Dezember 2009, morgens um zehn

  1. Wäre im Hintergrund nicht das störende StromleitungsMonstrum, wäre es ein perfekt, schönes Foto.. fast künstlich.- So wird einem leider immer bewusst gemacht, dass der Mensch überall seine Furtfinger rein stecken mus… 😦

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  2. Doccielein, das ist eine interessante Bermerkung: wohl wahr, daß der Anblick ohne den Mast zeitlos wäre und noch schöner; dann fiel mir ein, daß ohne die Menschenhand, die die Weinfelder angelegt hat, den Walnussbaum gepflanzt und die auch den Traktorweg da verursacht hat, es dann überhaupt völlig anders aussehen würde. *grübelgoogelspekulier…*

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  3. Ist bei Dir der Schnee schon wieder weg? Hier hält er sich, trotz Sonnenschein. Heute war es wunderbar neblig und am liebsten wäre ich die ganze Zeit mit der Kamera rumgelaufen. Leider hatte ich irgendwie keine Zeit dazu. Und mir ist aufgefallen, ich brauche ein Stativ. Ich habe heute versucht das Abendrot mit Nebel und Schnee einzufangen. Leider ist das nicht so gelungen, weil ich zu doll zitter, selbst wenn ich die Luft anhalte und denke, ich stehe gaaaanz still da… hm… 🙂 Dein Bild ist wirklich superschön. Und mich persönlich stört das Stromdingens nicht, die Teile gehören nun mal zu unserer Zeit dazu. Und zeige mir den, der morgens unbedingt seinen Kaffeewasser auf dem offenen Feuer erhitzen möchte… 😉

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  4. Wunderbares Bild !Wie oft bin ich auf diesem – oder einem ähnlichen – Burgenländerwegmit meiner Hündin "Kali" rumspaziert… Komisch, dass kein Silo im Bild istich hatte immer Mühe den Raiffeisentürmenund den Kirchtürmen zu entweichen… Servus !Erwin

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  5. @Rainbow – bis auf kleine erdebepuderte Restchen ist alles weg – ratzfatz. Ein Temperaturanstieg von -12°C auf +6°C innerhalb eines halben Tages, das ist wie Zauberei: Föhn eben. Gibt’s ja im Norden nicht. Heller als auf dem Foto war es heute kaum, und ich suche mir dann immer einen Zaunpfosten oder sowas, um die Kamera zum Knipsen draufzustellen, das hilft. Bloß Zoomen ist hoffnungslos. Das Kaffeewasser, der Pc – klar nutzen wir alle, daß es solche Masten gibt, aber ich stimme dem Doctor H. insofern zu, daß sie einem in einer solchen Idylle mehr als häßlich auffallen als mitten in der Stadt. Wenigstens steht der Windpark gleich um die Ecke, kein Atomkraftwerk. Obwohl optisch … ist der auch kein Gewinn für die Landschaft. Ich habe hier in den Spaces mal jemanden kennengelernt, der war dabei, die Windräder hier aufzustellen (die Fa. ist international tätig), und er schrieb mir, es sei ihm immer unangenehm, wie sehr sie – und damit auch er – die Landschaft verschandeln.Mittlerweile habe ich auch gegoogelt: die Region ist seit etwa achttausend Jahren besiedelt, bis vor zweitausend Jahren war die Gegend von Eichenwäldern bedeckt, bis die Römer eine Befestigungsanlage bauten und alles kurz und klein abholzten; anschließend war es knapp dreihundert Jahre – durch Menschenhand – nichts als Steppe, Puszta, dann erlaubten römische Kaiser den Weinanbau … also: Wein und Viehweiden, und so blieb das für Jahrhunderte, eigentlich bis zur Erfindung des Kunstdüngers und des Traktors, denn die Böden sind vielfach schwer und steinig. Es wäre schon spannend zu wissen, wie die Entwicklung andernfalls verlaufen wäre. Das Steppenmäßige gefällt mir ja. Solange es von irgendwoanders was zum Essen gibt …

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  6. @ Erwin – meinst du ein Getreidesilo, so ein turmhohes? tun es auch große Maschinenhallen für landwirtschaftliches Gerät aus Betonfertigteilen? ganz links im Bild ist ein Stückchen davon zu sehen. ^^ Du hast recht: man hat trotz des vielen Platzes seine liebe Not, die Zivilisation nicht mit ins Bild zu bekommen – ganz wie Doctor Hackenbush unten auch wegen des Strommastes bemerkte.

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  7. Makes me think of Christina Rossetti’s poem, "In the Bleak Midwinter". No snow. Kein schnee ? The Castle Lady Have a great Christmas, Puzzle !

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  8. Salut!Der Baum ist zwar kahl, aber trotz Tristesse noch maechtig, wunderbar.Hab schoenes Weihnachten und bleib fleissig mit deinen Beitraegen auch im neuen Jahr!Portes-toi bien!Martin

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  9. Merci, Martin – dafür ist es aber ein Walnussbaum, und wir haben bei den Spaziergängen immer schön gesammelt. ^^No, Castle Lady: the snow has gone two days ago – as usual around here; most people think, the complete Austrian countryside must be snow-covered in winter, but here in the flat land between Vienna (Austria), Bratislava (Slovakia) and Györ (Hungaria), it is mostly not, for it is another climate than the Alpes have.

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