Welche Kinderbücher?

33 /100  aus der 100er-Pralinenschachtel

33.  Frage: „Welche Kinderbücher magst Du noch?“
– leider steht die Bücherkiste mit den alten Kinderbüchern noch irgendwo in der Garage gelagert, sonst hätte ich vielleicht das eine oder andere Fitzelchen Bild und Text zusammengescannt und -gepuzzelt, denn die Frage gefällt mir. Ich glaube, wir hatten sie vor einigen Jahren schon einmal als „Stöckchen“ in den Spaces, denn ich erinnere mich, sowohl mit Andreas als auch Time Bandits über den Schlauen Urfin und seine Holzsoldaten (siehe unten) geschrieben zu haben. Wißt ihr das vielleicht noch? Ein anderes Mal habe ich mich mit jemandem – Tina, warst du das? – darüber unterhalten, ob Kinderbuch-Illustrationen, die wir besonders oft angesehen haben, einen Einfluß hätten auf unsere Art zu zeichnen und zu malen … zu schade, daß ich die Scans meiner Lieblingsbilder aus einem Märchenbuch (auch noch in besagtem Umzugskarton eingepackt, siehe oben) anscheinend später gelöscht habe, denn zumindest für mich hatte es auffallend gestimmt.  Aber die Frage lautet ja nicht, an welche Bücher und Bilder man sich erinnert, sondern welche man immer noch mag. Das ist nicht dasselbe, ich erinnere mich nämlich genauso an die, die ich schon damals nicht so besonders gern mochte, aber trotzdem in Ermangelung anderer immer wieder angesehen und gelesen habe, so den schwarzpädagogischen Struwwelpeter, das dicke, nicht  minder schwarze, aber viel lebensfrohere Wilhelm-Busch Hausbuch, die Karl-May-Bücher meines großen Bruders und einige andere – wir hatten überhaupt viele Bücher aus Beständen anderer Familien, deren Kinder schon groß und aus dem Haus waren, so daß sie auch nicht gerade aus den Reihen der Neuerscheinungen stammten, sondern eben ca. 20 Jahre zurückdatierten, mindestens. Teilweise habe ich die Bücher, die ich immer noch mag, für meine Kinder nach der Rechtschreibreform noch einmal gekauft und sie abends beim Insbettbringen oft und oft abwechselnd vorgelesen und dabei immer noch Spaß gehabt:

Gut, daß ich keine Liste von Büchern schreiben muß, die ich nicht so mochte – davon hatten wir viel mehr, weil wir  immer Bücher irgendwoher bekamen, ungewünschte , die stets das Argument dafür waren, weshalb wir die anderen nicht bekommen würden, außer – vielleicht – zu Weihnachten oder zum Geburtstag, weil die anderen zu offensichtlich gealtert waren, um sie unter den Weihnachtsbaum legen zu können. Glücklicherweise hatte das also Grenzen, aber mangels der exzessiven Werbung zur Zeit der damals noch ausschließlich öffentlich-rechtlichen TV-Sender gehörte man schon nicht mehr zur Kinderbuchleserschaft, wenn man bereits in der Lage war, sich spezifische Titel bestimmter Autoren zu wünschen,  darum sei’s mal gesagt: Danke, Lüchow, für deine Bücherei! ^^

12 Gedanken zu “Welche Kinderbücher?

  1. Bücher von Alexander Wolkow, kenn ich überhaupt nicht….schmoll..und ich dachte, die damalige Bücherei HL Moisling hätte ich leergelesen…

    Und, es spaltete sich in 2 Gruppen. Die eine las 5 Freunde, die andere die 3 Fragezeichen…die Fehde besteht bis heute…flüster…meinereiner ist ein 3 Fragezeichen….

    Ansonsten…schäm….Hanni und Nanni, aber nicht sehr öffentlich. war ich doch cool und hab schon früh mit den Mopedgangs rumgemacht…neee….nur mitgefahren. Wäre peinlich gewesen 😉

    Den frechen Dackel kenne ich auch nicht, männo…unglaublich.

    Später dann Jerry Cotton, sind aber keine Kinderbücher…hmmm…überleg…
    Aaach, ich weiß noch…ein dickes Buch bekam ich…von Mama….Der Trotzkopf!!
    War wohl ein Wink :-)..
    Und…jo….Alice im Wunderland…was einem beim schreiben jetzt alles einfällt…tztz…
    na ja…sonst natürlich auch alles, was du schriebst..von Wilhelm Busch ( stehen immer noch beim MUm im Regal, waren 2 dicke Bände) bis Pippi !
    Jetzt muss ich eben raus…aber bis heute abend fällt mir bestimmt noch mehr ein..

    Nochmal ach ja…grins…trotz allem, die Kids wünschen sich immer noch Bücher…freu! ( Ausser Simönchen Zitrönchen…hier kann doch kein anderer lesen, oder ,-) )

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    • Deutsche Ausgaben der Büche des Russen Alexander Wolkow erschienen zu der Zeit nur in der DDR – mittlerweile überall, ich habe meinen Kindern die anderen Bände auch noch gekauft und natürlich alle (vor-)gelesen; die Geschichte ist ursprünglich sehr stark vom Wizard of Oz / Zauberer von Oz von Lyman Frank Baum inspiriert, und beide haben anscheinend nicht nur mich an Lewis Carrolls Alice im Wunderland erinnert. Bloß eben , vor allem in der Fortsetzung, wieder anders. Ich hatte zwei Tanten, die uns oft Bücher aus dem Osten geschickt haben, und auch die zauberhaften Märchen aus der ungarischen Märchensammlung Die Wunderflöte hätte ich ansonsten nicht kennengelernt. Steffis frecher Dackel war im Fischer Verlag Göttinger Jugendbücher erschienen und nicht sonderlich bekannt, aber ich mochte die Hundegeschichte sehr gern – eine meiner anderen Tanten hatte einen Langhaardackel. Die 3 Fragezeichen habe ich auch gelesen – ich kannte keine Grenzen ^^ Hanni und Nanni waren doch schon Jugendbuch? ich könnte da sonst noch ewig weiterschreiben – aus der Bücherei kamen später dann dieser uferlosen Berte-Bratt-Kitsch und wer hatte doch gleich diese Susanne-Romane (Krankenschwesterngeschichte) auf dem Gewissen? ich müßte googlen … aber ich habe immer gleichzeitig alles mögliche andere auch gelesen, Krimis und Western von Vater und Bruder und in der Bücherei bin ich immer zwischen Erwachsenen- und Kinderbuchabteilung gependelt und hab mir in aller Unschuld die wildesten Sachen eingepackt, weil mir die ersten Zeilen so gut gefallen hatten … meine Eltern haben zum Glück nie bemerkt, wie jung ich war, als mir Fanny Hill begegnete und die Bücherei-Tante anscheinend auch nicht – puh! 😀

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    • who would have supposed?
      my younger son is dyslectic (see > pяiиz uиveяzagt) and does spare reading whenever he can – school really can discourage – but his fantasy is always great and inventive, so I hope for the future, he will learn to enjoy the contens of the written words later, when there is not always someone standing behind, telling him what’s wrong with the packing.

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  2. Bibi Blocksberg nicht ? Benjamin Blümchen? Es gab da ja schon Kassetten…beim Vorlesen schlief mein Mann immer ein, auch als Tochter schon lesen konnte, gab es eine Gute -Nacht -Geschichte für den Papi. Der Sohn funzelte mit Taschenlampe unter dem Deckbett 😀

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