Sonnabendvormittag Teil II

Fortsetzung von Sonnabendvormittag Teil I vom 18. Dezember 2010, fotografiert in der Nähe der Woltersdorfer Feldkirche, zwischen Woltersdorf und Lichtenberg.
Nachdem ich genug um die Kirche herumgelaufen war und Fotos gemacht hatte, bewegten Bongo und ich uns auf dem kaum erkennbaren verschneiten Weg Richtung Wald. Unter dem von der Sonne beschienen Schnee schienen Mäuse zu laufen – Bongo bohrte Nase und Kopf immer wieder plötzlich hinein, grub auch das eine oder andere Nest aus. Es geht gar nicht um die Mäuse allein – er mag auch das „Sauerkraut“ darin: das teils leicht angegorene Nistgras.
Mehrere Rudel Rehe standen an den Waldrändern und scharrten im Schnee auf den Feldern nach Futter. Bongo war brav, aber war dann doch an der Leine, denn im Wald war es nicht nur zauberhaft schön, sondern auch voller frischer Spuren und anscheinend noch warmen Düften – er war hochaufmerksam.
Es war elf Uhr vormittags, und, als wir die Kirche wieder erreichten, auch erst etwa ein Uhr mittags, trotzdem sah es nach den zwei Sonnenstunden aus, als wäre der Tag bereits wieder im Begriff hinüberzudämmern und einzuschlafen.

 

Fotos vom 18. Dezember 2010, fotografiert in der Nähe der Woltersdorfer Feldkirche, am und im Wald zwischen Woltersdorf und Lichtenberg, bei Lüchow im Wendland, Lüchow-Dannenberg, Niedersachsen. Bitte zum Vergrössern die kleinen Bilder in der Galerie anklicken.

Veröffentlicht von puzzle ❀

Ich lebe mit meiner Familie im Wendland, das liegt im Norden Deutschlands, genauer gesagt, im östlichen Niedersachsen. Meine Blog-Geschichte umfasst mittlerweile über 10 Jahre, aber meine älteren Beiträge werden über die jüngeren nicht vergessen: vor allem die Vergleiche der Artikel über Pflanzen und Tiere sind mir wichtig. Wer immer sie besucht und kommentiert, bekommt auf jeden Fall von mir genauso Antwort, wie zum neuesten Blog-Artikel. - Ich freue mich über alle alten Bekannten und neuen Besucher ♥

6 Kommentare zu „Sonnabendvormittag Teil II

  1. Ich wundere mich auch immer, was Hunde im Schnee soo stark riechen können. Wenn man sich vorstellt, wir Menschen hätten einen derartigen Geruchsinn….ich weiß gar nicht…glaube das wäre gar nicht so gut. Aber spannend ist es allemal…da lief ein Hase…da ein Reh…dort der Nachbar..sie „lesen“, als wäre es eine Zeitung.

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    1. ich rieche im Wald, wenn irgendwo Wildschweine waren oder ein Fuchs, aber bin auch ganz froh, daß es nicht meine Art sein muß, mich zu orientieren, in unserer Sozialisation und Sauberkeitserziehung ist diesbezüglich einiges kontraproduktiv verlaufen. 😀

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  2. Grüß Dich puzzle,
    wäre schön, wenn wir Deinen Bongo besser kennen lernen könnten. Wir sind ein fröhlicher Verein, der sich auf dieser neuen Schiene so langsam zurecht findet.
    HEIN

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    1. Hallo, HEIN – vielen Dank für deinen Besuch. Über Bongo zu lesen ist am einfachsten, wenn du unter den Kategorien (siehe Side-Bar) „Bongoland“ suchst: das beginnt im September 2009 mit seiner Ankunft aus einer Tierauffangstation in Bosnien, ist aber kein Tagebuch und er spricht auch nicht mit dem WorldWideWeb. Er hats gern stressfrei und entspannt und überläßt den Kasten ganz und gar mir.

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