Sonntagmittag in Wustrow

Sonntagnachmittag in Wustrow – nein, mit Sonne hatte das nichts zu tun. Eher mit dem Gegenteil: mit grauem Himmel, feuchter Luft knapp über dem Gefrierpunkt und der Unlust, unter diesen Umständen auch noch den selben Weg zu laufen, dem ich in den vergangenen Tagen schon alles Interessante / Fotografierbare weggeguckt habe;  für Rehe und Vögel irgendwo in mehreren Hundert Metern Entfernung passen die wetterbedingte Halbdämmerung und mein Knipskästchen noch weniger zusammen als sonst schon.


Also: Bongo ins Auto, ein paar Kilometer gefahren und im Städtchen  – jawohl, Stadtrechte seit dem 14. Jahrhundert – Wustrow in die sonntägliche Stille … zugegebenermassen einer ähnlichen wie zuhause, und hier hat der Himmel zwar auch dieselbe Farbe, aber wenigstens sieht es anders aus, untenherum.

Im Sommer, wenn die Bäume voller freundlicher grüner Blätter hängen, sieht man andererseits wieder nichts davon: im Hintergrund, das ist der Turm der St. Laurentius-Kirche (die bekommt einen Extra-Blog-Eintrag, weil ich ihre Ziegelsteine fotografiert habe …) davor das alte Amtshaus, heute ist es eine private Meditations- und Begegnungsstätte, SachaHaus genannt, mir nicht näher bekannter Art, paßtirgendwie. 
Der Name Wustrow kommt aus dem Polabischen und bedeutet Insel, also ist Wasser in der Nähe:

die Jeetzel fließt östlich es alten Ortes und die Dumme kommt von Südwesten dazu. Früher gab es auch mal eine Burg, darum ist die kleine Stadt so alt, auch wenn sie heute sehr dörflich wirkt.

Wenn dich das interessiert, kannst du ja mal im Web nach Infos suchen, vergiß nur nicht, Wustrow, Wendland zu schreiben, sonst landest du an der Ostsee. Wäre aber nett, dann muß ich nicht noch mehr schreiben.

Für Feuerwehr-Fans: das alte Spritzenhaus. Man hat es neben die Kirche gebaut. Vorsichtshalber.

Im Sommer und wochentags sieht das natürlich alles ein bißchen weniger introvertiert aus, aber so ist das hier nun mal.

Die Lange Strasse … ein sehr beliebter Strassenname in der Region, gibt es in jeder kleinen Stadt. Oder Breite Strasse. Oder beide.

Wenn du auch noch die Details ansehen möchtest, mit denen ich mich vergnügt habe, um den grauen Himmel nicht so wahrzunehmen, kannst du dich ja nochmal durch die Galerie klixen🙂 da, bitte:

und Musik hören, die ein bißchen dazu passt > Mich Gerber „Unda“  – zumindest habe ich sie dazu gehört …

23 Gedanken zu “Sonntagmittag in Wustrow

  1. Irgendwas stimmt hier nicht – deine Galeriebilder sind zwar zu sehen, aber im Artikel … niente😦
    Absicht? Oder spinnt hier was?

    Und wie war dein Wochenende??? ;-))

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    • Sonntagmittags wirkt es ein bißchen wie wie eine ausgestorbene Westernstadt, bloß ohne „Steppenläufer“-Bälle, die vom Wind durch die Strassen geweht werden – im Sommer ist es etwas besser, da gibt es ein paar Cafés und Kneipen, die Tische auf die Straße stellen (können ^^) und auch sonst etwas mehr Leben, aber bei dem Wetter waren nur Hundebesitzer draussen. Aber du weißt ja: Zonengrenzgebiet … :p

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    • Es gibt etliche bessere Lokale in der Umgebung – also bessere als … nein, das sollte ich eigentlich auch nicht sagen, ich kenne den auch nur vom Daranvorbeigehen.

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