Rehbraun

Zur Zeit sind sie überall und schon von weither zu sehen, die Reh-Rudel; es gibt hier mehrere, von denen wir schon wissen, wo in etwa mit ihnen zu rechnen ist, auch wenn sie aufgrund der Farbe von den Büscheln winterbrauner Vegetation kaum zu unterscheiden sind, solange sie stillstehen: die Rehe in Norddeutschland sind etwas zierlicher als im pannonischen Osten Österreichs, aber mittlerweile halte ich sie auf die Weite auch nicht mehr für Hasen, schon gar nicht, wenn sie eben in ganzen Rudeln in der Landschaft stehen, so wie hier:

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Bongo hält das ganz gut aus, ihnen zuzusehen, solange sie weit genug entfernt sind. Springt eins unmittelbar neben uns aus dem Gebüsch, um doch noch die Flucht zu ergreifen, obwohl wir schon beinahe an ihm vorbeigegangen waren, ist der Reflex natürlich stärker als das Wissen, daß es Ärger gibt, wenn er hinterherrennt. Es gibt da so eine gewisse Distanz von unter 10 m, da ist Bongos „Hinterher!“-Impuls stärker als alles andere. Glücklicherweise war das bisher sehr selten, weil ich mindestens genauso aufpasse.

 Bilder: alle vom 27. Januar 2011 mittags,
bei Lüchow, Loge, Reddebeitz u. Bösel

7 Gedanken zu “Rehbraun

  1. Ja, wenn man jeden Tag diese Strecken abläuft, weiss man sehr genau, wo sie ihre Plätze haben. Hier sind sie kleiner? Woran das liegen mag…Aber das mit den Hasen ist mir auch schon passiert. Die Rehe klein und die Hasen sehr groß.
    Und wenn man nur ein Stück Ohren sieht im Hohen…kann das passieren. Für unsere Hunde jedes Mal ein spannendes Spiel…darf ich laufen…wie weit…
    Ich ärgere die TinaHund manchmal…lasse sie rennen und pfeife sie pünktlich zurück…natürlich nur gegen Leckerlie..;-)
    Schönes Wochenende für euch!!

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  2. danke, Tina’n.
    ja, die sind kleiner, leider erinnere ich mich nicht mehr an die Quelle, wo man das nachlesen kann, und das deutschprchige Web ist, was Tiere und Pflanzen betrifft, erstaunlich west-lastig bzw. deutschlandorientiert, ich bin oft an der Bestimmung von Insekten und Pflanzen gescheitert, bis ich auf slowakische oder ungarische Bücher und Webseiten zurückgegriffen habe – wozu ich oft schlicht zu faul bin, wenn es nicht etwas ganz Besonderes ist. Das orientierte Bewußtsein der meisten „West-Mitteleuropäer“ endet bereits westlich von Wien. Ein ganz eigenartiges Phänomen. Halte mich bitte jemand auf!, ich merk‘ schon wieder so eine pädagogische Wallung über mich kommen …😉

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  3. wenn ich deine Bilder mit dem Rehrudel sehe, laeuft es mir heute noch kalt den Ruecken runter. Meine Whippets, die ausschliesslich auf Sicht jagen, waren da nicht mehr zurueckzupfeifen. Da gabs fuer mich nur den Blick rundherum, ob nicht ein Jagdpaechter auf der Lauer lag, mon Dieu!

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  4. … auf jeden Fall muß ich mal Deine schönen Landschaftsbilder loben. Ob nun mit oder ohne Tierchen. Und Flügelspargel stören mich und das Landschaftsbild nicht im geringsten.
    ein schönes Wochenende wünsche ich Dir
    LG Theo F

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    • danke, Theo – die „Flügelspargel“ sehen da gerade besonders schlimm aus, weil das Zoom alles so nah zusammenrückt, als stünden sie direkt im Dorf. Spargel ist gesünder als Atomkraft, denk ich mir dann immer, wenn es mich doch mal stört.

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