Eichen, Kühe und Hügel

Zwischen Beutow und Krummasel, im Niederen Drawehn, Lüchow-Dannenberg:

 

Dies ist auch das Wendland, und gar nicht so weit weg von Lüchow, wie es wirkt. Hier sieht es so aus, wie früher vor den vielen Flurbereinigungs-Aktionen der 70erJahre üblich: Eichen und Weiden umsäumten die Felder und Wiesen – sie waren Windschutz, Schattenspender und ursprünglich das Baumaterial für die Fachwerkhäuser, und es war einfach schön; ein paar undeutliche Erinnerungen daran habe ich noch. Bongo kam direkt in eine Eichenholz-Ekstase: er liebt Gerbsäurehaltiges, Walnüsse zu fressen, wie auf fast jedem Spaziergang im Burgenland, ist hier jedoch leider nicht mehr möglich. (Und er verträgt es, wahrscheinlich aufgrund seiner Herkunft.)
Diese Gegend um Krummasel und Tüschau-Saggrian gehört zum Niederen Drawehn und auf den Fotos gegen Ende der Slideshow sieht man die Hügel ein bißchen. Die Kirche und der alte Trecker davor stehen in Krummasel. Ja, mir gefallen die Dorfnamen auch. – Fotos von heute vormittag, 26. Februar 2011, zwischen Beutow und Krummasel, im Niederen Drawehn, im Wendland, Lüchow-Dannenberg, Niedersachsen. Zum Vergrössern bitte die kleinen Bilder in der Galerie anklicken.

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13 Gedanken zu “Eichen, Kühe und Hügel

    • ja ^^ – Bongo verträgt allerdings vieles, wo so mancher hochgezüchteter Rassehund Probleme bekommen würde. Er ist einfach ein sehr ursprünglicher Hund mit robusten Instinkten und einer Gesundheit, die anderen anscheinend schon längst abhanden gekommen sind. Wenn ich mich mal in ein Hundeforum verirrt habe, habe ich mich immer nur gewundert über die Horrorgeschichten, was alles nicht sein darf weil diesdasundjenes drohen. Ich glaube denen das auch, nur gilt, wie bei unsereinem auch, nicht alles für jeden. (Ich hab ja auch einen „Saumagen“ und kann essen was und wie ich will, ohne daß ich mich deswegen schlechter fühlen muß.)

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      • Also ein „Feenhügel“ (das wars auch, was mir in meiner Erinnerung rumgeisterte).

        Hier in Halle (Saale) gab es mal einen in einer Bar – als die Chefin dort umdekorierte und anderes Publikum haben wollte, war der Feenhügel verschwunden.

        (PS: In einem Feenhügel verläuft die Zeit wesentlich langsamer als in der normalen Welt.)

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        • Es wäre interessant zu wissen, ob alle (grundätzlich dazu bereiten) Menschen diese Empfindung an derselben Stelle hätten. Zurück am PC entdeckte ich gestern dies: 1990 wurde dort ein kleiner Bereich „Schwarzer Berg bei Krummasel“ zum Naturschutzgebiet erklärt; auch wenn es sich nur um eine offengelassene Sandgrube handelt , es paßt ins Gesamtbild.

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          • Meine Erfahrung (!): Es bemerken alle, die einen Zugang zum Alten Weg haben oder suchen. Also genau die grundsätzlich dazu bereiten Menschen.

            Ob das nun tatsächlich von den Orten oder von einem der Anwesenden induziert wird, das wiederum weiß ich nicht.

            Das ist ja bei Kraftorten ähnlich.

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            • eine Art gegenseitiger Anziehungskraft, vielleicht – wie spontan einen Baum zu umarmen, weil man plötzlich das starke Gefühl hat, er möchte das, oder zumindest den Kontakt.

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