Bäume, Eis und Steine


Ein Teil des Waldes bei Reetze ist von vereisten Gräben durchzogener Bruchwald, in dem die Bäume dicke grüne Puschelsocken aus Moos tragen, ein Teil bestanden mit schönen hohem Buchen- / Eichenmischwald. Dazwischen breitete sich ein brauner Blätterteppich aus und lagen bemooste Baumstämme und Findlingssteine. Eine hohe Buche schraubte sich nach oben (siehe oberes Einzelbild), eine andere wollte umarmt werden … das war seltsam – es fühlte sich an, als stünde ein Elefant neben mir und tippte mich sanft auffordernd an. Ich hörte einen Falken schreien und Spechte klopfen.
Bongo hat anscheinend den kuscheligen Schlafplatz der Rehe entdeckt und genußvoll ausprobiert. Er sah aus, als hätte er vor, dort den ganzen Tag nicht mehr wegzugehen.
Auf andere hatte dieser Teil des Waldes ganz offensichtlich auch schon große Anziehungskraft, wie an einigen der Buchenstämme abzulesen war. Ich werde auch wieder hingehen – wenn die kleinen Blättchen herauskommen, spätestens.

Die Fotos sind vom 28. Februar 2011 bei Reetze, im Wendland, Lüchow-Dannenberg, Niedersachsen. Zum Vergrößern die kleinen Bilder in der Galerie anklicken.

8 Gedanken zu “Bäume, Eis und Steine

      • Vor ein paar Tagen hat mich eine ehemalige Bekannte angeschrieben. Sie fragte mich tatsächlich, warum ich denn an einen ZITAT: „..soo merkwürdigen Ort am Arsch der Welt“ gezogen wäre….

        Daher das „ehemalige“…
        Es lohnt sich häufig nicht, dieses zu erklären…es bedarf keiner Erklärung. Viele sehen, hören…fühlen..spüren…..genau nichts. Und sie lernen es auch nicht. Aber vielleicht sollte man tolerant sein…die Geschmäcker sind verschieden…ach nee…keine Erklärungen

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        • Falls so eine Bemerkung ernstgemeint sein sollte, mache ich mir auch keine Mühe. Das ist ein notwendiger Selbstreinigungseffekt. Erklären kann man es ohnehin nicht, genausowenig wie man jemandem eine Zuneigung zu jemandem erklären kann, der die betreffende Person nicht mag.

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