Mythisch zu leben

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“Mythisch zu leben bedeutet, Lebensbereiche, in denen der leitende Mythos veraltet oder aus anderen Gründen unbrauchbar geworden ist, zu erkennen, bevor man an den schlimmen Folgen zu leiden hat.”

~ Feinstein/Krippner, „Persönliche Mythologie“

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8 Gedanken zu “Mythisch zu leben

  1. Wenn man das erkannt hat…was ist dann? Sofort ändern? Gegen Windmühlen kämpfen? Den Mythos so annehmen, wie er ist? Wo ist die Grenze zwischen Ärgernis, temporären Störungen und Leiden?

    Das untere Bild sieht aus, wie eine Libelle…und die geht keine Kompromisse ein😉

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    • Wie du es weiter unten nachher ja selbst geschrieben hast: Wer einen Mythos erkennt, dem ist freigestellt, was er damit machen will.
      Die Augen vor der Erkenntnis zu verschließen, was es ist – das verursacht Leiden.

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  2. Geknipselt hat Recht. Man sollte gar keinem Mythos anhaengen. Das waere nur ein untauglicher Versuch, dem Subjektiven eine allgemeine Regel zu verpassen. Das geht selten gut.
    Hmm, was fuer ein Thema bei diesem hochsonnigen Morgen heute!

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    • Darum der Eintrag, danke Tina und Martin, ganz genau das wollte ich damit zum Ausdruck bringen: wir werden erzogen und geleitet mithilfe von Mythen, großen und kleinen, und irgendwann kommt die Zeit, sie zu hinterfragen und sich davon zu trennen. Für manche ist das ein Tabu, ein Verstoß gegen die Forderungen eines dieser Mythen. Die Sonne paßt dazu, finde ich. Licht. Klarheit.

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  3. Für mich sieht das obere Bild aus, wie ein bunter Schmetterling, der sich aus der Dunkelheit befreit/befreien will… …beim zweiten Bild sehe ich einen Menschen, der mit hochgestreckten Armen auf etwas zu läuft… …intuitiv würde ich sagen, es ist eine Frau und sie trägt eine rote Krawatte und einen wallenden roten Umhang. Im Hintergrund ist ein Teufelsgesicht zu sehen… …eine Libelle habe ich nicht gefunden…

    Ganz banal ist der Mythos, der sich auch heute noch hartnäckig hält, das Spinat besonders Eisenreich sei. Immer noch müssen Millionen von Babies und Kleinkindern diesen ekligen Pamp essen, zumindest so lange, bis sie jedem Familienmitglied einmal die grüne Matsche ins Gesicht gespuckt haben…😀 – Meine Kinder mussten keinen Spinat essen, obwohl meine Mutter und meine Schwiegermutter noch an diesen Mythos glaubten und meinten, Spinat sei lebenswichtig für die Entwicklung meiner Kinder… – Nicht mit mir…😉

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