An der Elbe

Schon vor ein paar Tagen war ich am Elbufer bei Pevestorf / Höhbeck, Krs. Lüchow-Dannenberg; das liegt unweit von Gorleben – gehört also zu Niedersachsen. Es ist ein Phänomen dieses Landkreises, auf zwei Seiten gleich an drei andere Bundesländer zu stoßen: oberhalb der Elbe an Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg, und im Osten und Süden an Sachsen-Anhalt. Auf zweien der ansonsten „hausfreien“ Fotos sieht man Türme am gegenüberliegenden Ufer; sie gehören zur kleinen brandenburgischen Stadt Lenzen , Landkreis Prignitz, die ihrerseits nur wenige Kilometer von der Landesgrenze zu Mecklenburg-Vorpommern und der Stadt Dömitz entfernt liegt. ( > Karte )
Ich habe an dem Vormittag noch wesentlich mehr fotografiert, aber die Bilder alle auf einmal zu servieren, wäre zu viel. (Bin auch noch gar nicht fertig. ) Entlang der Elbe stehen wunderbare alte Eichen und große Weidengebüsche. Leider war der Weg, auf dem ich zum Ufer gehen wollte, um direkt am Wasser zu sein, per Elektrozaun mit in die Viehweise einbezogen worden, so konnten wir nur den Deich entlanglaufen und weit gucken, oder nah: es blühte schön bunt auf dem Deich und am Wegrand. Achja: der rotweißgestreifte Mast, der sich auf einem Hügel stehend gegen den blauen Himmel abzeichnet, steht auf einer 76 m üNN hohen Erhebung namens Höhbeck. Bergbewohner mögen darüber lächeln, aber in dieser Gegend ist das ziemlich beachtlich. Hier sind die Fotos:

 

Fotos vom 27. Juli 2011 bei Pevestorf am Höhbeck, Lüchow-Dannenberg, Niedersachsen, an der Elbe, mit Blick auf Lenzen in Brandenburg. Bitte die kleinen Bilder in der Galerie zum Vergrössern anklicken. Das letzte Bild in der unteren Reihe ist eine Karte zur Orientierung.

4 Gedanken zu “An der Elbe

    • Das Elbufer ist tatsächlich angehoben und – na, sagen wir zumindest: wellig, wo ausgehend von 0 m üNN die erwähnten 76 m und ihre kleineren Nachbarhügeleien schon ganz beachtlich auffallen. Den Elbdeich nicht zu vergessen 🙂 Ich bin natürlich parteiisch und finde es wunderschön, habe es jahrelang nicht genießen können, die alten Eichen zu besuchen, die in der Auenlandschaft ihre Kronen so schön ungehindert ausbreiten können, und die Elbe sah vor drei Tagen noch anders aus – ich war gerade mit Besuchern wieder dort, an derselben Stelle – es ist jedesmal anders und immer schön.

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