In der Göhrde

Die Göhrde ist das größte zusammenhängende Waldgebiet Norddeutschlands am Westrand des Landkreises Lüchow-Dannenberg, ein sehr schönes, hügeliges sogar. Auch historisch war der Höhenzug immer von Bedeutung gewesen, also lohnt es sich, den Begriff per Suchmaschine zu verfolgen. Mindestens. Hinzufahren ist natürlich viel besser 😀 – was ziemlich viele Wochenend-Ausflügler selbst bei diesem unbeständigen Wetter auch tun, denn der Wald ist bei jedem Wetter schön. Von Hamburg aus ist man über Lüneburg relativ schnell dort.

 

Bilder vom Sonntagvormittag, 28. August 2011, in der Göhrde bei Kollase, Lüchow-Dannenberg, Niedersachsen. Die Bilder in der Galerie bitte zum Vergrößern anklicken.

7 Gedanken zu “In der Göhrde

  1. Tatsächlich eine geschichtsschwangere Landschaft. Habe das gerade nachgelesen. Wenn im Wald Fingerhüte blühen, zumindest wenn es viele sind, dann denke ich immer, jetzt könnten gleich kleine Feen erscheinen oder kleine Halblinge umringen eine Elben-Königin.

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    • nee-nee-nee, das ist ein Mißverständnis: ich mag nur keine von Zwergen dressierten Insekten in Kleidung, die Sache mit den Elfen fasziniert mich zwar als Erwachsene nicht mehr, aber die Bücher mit solchen Bildern habe ich als Kind gemocht, zugegebenerweise auch wegen der Pflanzendarstellungen. So gesehen fotografiere ich das heute, bloß daß die Insekten die Rollen der kleinen Wesen besetzen. Du ahnst ja nicht, was ich mir alles vorstelle dabei 😀

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  2. Du kommst ja auch ganz schön rum im Wendland! Hast Du so einen Plan nach dem Du die Landschaften abarbeitest? Sich dafür Zeit zu gönnen, zeigt ja, welch schöne Ergebnisse das bringt. Meist hat eine Begleitung nicht so die Geduld, Zeit zum Fotografieren zu lassen. Man braucht auch die Ruhe des Alleinseins dabei. Das merkt man Deinen Bildern an. Hab schon gemerkt, daß ich ganz heimlich auch Deine Fotoplätze mal besuchen muß.

    Hab mir die Göhrde wegen ihrer Hügel ausgesucht. Egal ob gehend, laufend, radelnd, mit Skates oder auf Skiern hier sorgt immer irgendein Weg für Abwechslung, Ruhe und die gewünschte Herausforderung.

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    • Wenn es etwas wie einen Plan gibt, dann ist es der, mir die Gegend, in der ich aufgewachsen bin, nach jahrzehntelanger Abwesenheit wieder- bzw. neu innerlich vertrauter zu machen als nur vage. Alte Plätze aufzusuchen und sie neu und bewußt zu sehen ist spannend. Einen großen Teil erinnere ich nur aus den diesbezüglich unaufmerksamen Teenie-Jahren 😀
      Die Begleitung … der Hund ist geduldig. Schwieriger sind Kinder – für die Göhrde hätte ich mir gern mehr Zeit genommen und dafür weniger Rücksicht auf andere Wünsche; ich muß das bald noch einmal wochentags und morgens einrichten, daß ich es wiederhole, wenn ich einige Stunden selbstbestimmt sein kann. Und es gibt noch so viele andere Plätze, die ich immer unterwegs sehe …

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