7 Gedanken zu “2011-09-27 dtSchr Kürbissuppe+Kürbiseintopf

  1. „Übersetzung“:

    Kürbissuppe (süß)

      Zutaten (4 Personen):

    1 1/2 l Wasser oder Obstsaft, 375 g Kürbis, 40 g Stärkemehl, 1 Stck. Zimt, Zucker nach Geschmack, 1 Prise Salz

      Zubereitung:

    Der Kürbis wird in kleine Würfel geschnitten, mit Gewürzen gargekocht; zuletzt dicken wir die Suppe mit dem angerührten Stärkemehl.

    „Übersetzung“:

    Kürbiseintopf

      Zutaten (4 Personen):

    2 kg Kürbis, 375 g magerer Speck oder Fleisch, 2 Äpfel (2 mittlere), 1 1/2 kg Kartoffeln, Salz und Zucker nach Geschmack

      Zubereitung:

    den Speck oder das Fleisch kochen lassen, bis es fast gar ist, dann den in kleine Stücke geschnittenen Kürbis hineingeben, Speck oder Fleisch auflegen, und nicht zuviel Brühe hinzugeben. Inzwischen haben wir die Kartoffeln gekocht und gestammpft. Dann rühren wir alles zusammen und geben Zucker dazu. Speck oder Fleisch wird in kleine Stücke geschnitten und darunter gemengt, vielleicht werden gebratene Zwiebeln darüber gegeben.

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    • Danke für die Übersetzung. Mit Übersetzung lässt sich auch der Originaltext entziffern. Ich finde das sehr anrührend, diese alten Kochrezepte. Auch die Sprache: „Inzwischen haben wir die Kartoffeln gekocht….“. Irgendwie so sorgfältig.

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      • Man sieht förmlich die weissen, selbstgenähten Vorbinde- Schürzen der Schülerinnen vor sich 🙂
        die anderen Rezepte nehme ich mir dann auch noch vor, auch wenn es dir gelungen ist, dich „hineinzusehen“ – das gelingt vermutlich nicht so vielen.

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        • Ja, die Schülerinnen sehe ich auch. Und so eine diktierende Lehrerin. Da wurde bestimmt auch noch die Heftführung benotet. Das ist so ordentlich geschrieben. Die old-school Pädagogik hatte immerhin den Vorteil, dass aus der Schulzeit irgendwas ästhetisch ansprechendes übrig bleibt. Von mir gibt’s nur hässliche 70-er und 80-er Jahre Schulhefte in grauenhafter Handschrift.

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          • Meine Schwiegermutter hat noch ihr handgeschriebenes Kochbuch von der sogenannten Maidenschule in Burtenbach, die sie von 1944 bis 1945 besucht hat. Das ist auch so präzise geschrieben und sie kann auch noch sehr anschaulich von dem Unterricht erzählen. Doch Kochen wurde trotzdem nie ihre Leidenschaft.

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          • Vermutlich war es etwas ähnliches. Zeitlich kommt es etwa hin.
            Eigene Schulhefte? So etwas habe ich selbst gar nicht mehr, höchsten irgendwo Zettel in Büchern oder so etwas.

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