Eine Art Urlaub – 15. bis 23. Oktober 2011 – Tag 3/3

 

Am südlichen Ende der Stadt Neusiedl am See, knapp vor der Weidener Gemeindegrenze, befindet sich der Kalvarienberg. Etwas hinter mittlerweile bis auf den 1850 gebauten, denkmalgeschützten Hauptteil abgetragenen, ehemaligen Kaserne überragt er die Stadt. Wie dieser Hügel vor der Anlage des neogotisch gestalteten Kreuzwegs im Jahr 1871 hieß, entzieht sich meiner Kenntnis, heutzutage nennt man das gesamte umgebende Areal „Kalvarienberg“, und die Aussicht über den See bzw. die umgebende Landschaft und Neusiedl selbst habe ich so oft fotografiert, dass man diese Artikel im Blog mithilfe der Suche unter dem Stichwort leicht findet. Am Morgen ging ich mit Bongo diesen altbekannten Weg, um bei dem herrlichen Wetter die Aussicht zu geniessen. – Fotos vom Vormittag des 17. Oktober 2011, Neusiedl am See, Burgenland, Österreich – zum Vergrössern bitte die kleinen Bilder in der Galerie anklicken.

6 Gedanken zu “Eine Art Urlaub – 15. bis 23. Oktober 2011 – Tag 3/3

  1. Immer wieder faszinierend, wie sehr Du Dich mit der Umgebung und der Geschichte Deines jeweiligen Wohn- und Lebensraums beschäftigst. Das ist für uns immer wieder sehr spannend. Bongo hat vermutlich die alten Wege sofort erkannt … …
    Interessant: der Kalvarienberg. Wir kennen sie vor allem aus der Bretagne, und dort haben sie uns einerseits irritiert und andererseits sehr beeindruckt.

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    • „Irritiert“ ist eine passende Umschreibung, die Leidensdarstellungen wirken halt doch aufgrund der Größe ziemlich eindringlich, und eine solche Inszenierung am Wegrand – wie ansonsten beobachtet – zu ignorieren, wenn nicht gerade Karwoche ist, schien jahrelange religiöse Involviertheit zu erfordern, bzw. meinerseits tägliches Desensibilisierungs-Training beim Hundespaziergang.

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  2. Ich kann mir die Insektenwelt auf dem Trockenrasengebiet lebhaft vorstellen. Es wundert mich eigentlich auch, dass du weiter vorne geschrieben hast, dort weniger Insekten angetroffen zu haben, als bei uns im Wendland derzeit zu finden seien. Es scheint mir doch viel milder/südlicher dort zu sein.
    Andererseits war ich im Juni in Siebenbürgen/Rumänien und habe dort zeitgleich die gleiche Vegetation und Insektenwelt vorgefunden wie bei uns. Da kamen Höhenmeter zum Tragen und nicht die 1200 km Distanz.
    Robinienduft liebe ich auch sehr. Nachtigallen-, Fasanen, Froschlaute etc können im Übermaß nervtötend sein (besonders nachts).

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    • Wenn ich meine Fotos der vergangenen 4 Jahre zum Vergleich heranziehe, war es dieses Jahre einen kleinen Tick früher so. Es herrscht eine komplizierte klimatische Verflechtung dort zwischen pannonischem Kontinentalklima mit kalten Winden, dem Wärmeeffekt des flachen Steppensees, der südlichen Lage und der Nähe der Alpen. Der Unterschied in Höhenmetern ist vergleichsweise gering: der Neusiedler See liegt auf rd. 160m ü.A.

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