Eine Art Urlaub – 15. bis 23. Oktober 2011 – Tag 5/3

 

Auf den ersten Fotos sieht man zwischen Enten und Schilf die alte Hafenanlage, mit den Tretbootanlegern und den beiden alten, schon lange stillgelegten Ausflugsschiffen, die allerdings zur Eislaufzeit im Winter als Basis für vom Eis aus erreichbare Glühwein- und Punsch-Tankstellen dienen. Eine noblere „Tankstelle“ stellt die ambitionierte Restauration „Mole West“ dar, vor einigen Jahren gebaut und eine Zeitlang vor lauter Angst, zum banalen Ausflugsimbiss heruntergezogen zu werden, im Service nicht sonderlich familienfreundlich, aber, wie ich bei diesem Besuch sehen konnte, offensichtlich diesbezüglich geläutert. – Fotos vom 19. Oktober 2011, nachmittags in Neusiedl am See, Burgenland, Österreich. Bitte zum Vergrössern die kleinen Bilder in der Galerie anklicken.

13 Gedanken zu “Eine Art Urlaub – 15. bis 23. Oktober 2011 – Tag 5/3

  1. Ja endlich sieht man ja doch mal den See. Hatte ja schon die ganze Zeit darauf gewartet. Wobei so herbstliche Seen ja auch immer was Melancholisches haben. Touristen schon weg, und das Licht und das Wasser schon ein bisschen undeutlicher. Am schönsten finde ich das Foto mit nur See und den zwei weiss gestrichenen Holzpfosten in der linken Ecke.

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    • Der See ist eine optische Wohltat und sehr abwechslungsreich, wer segelt oder surft, hat manchmal Bedingungen wie auf der Ostsee, und Platz ohne Ende: er ist sehr groß. Schön ist er immer, voll nie. Also: der See selbst. Die Badestellen sind leider nur wenige, insofern im Sommer ziemlich belegt, allerdings auch nicht zu sehr: er ist eigentlich kein „schönes“ Badegewässer, trüb, mit „unheimlichem“ weil schlammigem Boden – die meisten freibad- und sandgewohnten Touristen sagen beim erstenmal Iiiiih…. ^^ – er macht die Luft hell im Winter, vor allem, wenn es eine riesige Eisfläche ist, dann ist er für mich am eindrucksvollsten, z.B. > hier: „Winternachmittag auf dem Eis“ vom 4. Januar 2009

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  2. Die „Winter auf dem Eis“ Bilder sind auch sehr schön. Die Seefotos haben mich zu der völlig unfundierten Erkenntnis gebracht, dass der See irgendwie flach ist, so Balaton-mässig. Kann das sein?

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    • Richtig, es sind beides Steppenseen, nur der Neusiedler See ist kleiner, was aber immer noch für rd. 34 km Länge bei bis zu 8 km Breite reicht, der Mangel an Tiefe und darum Nährstoffreichtum ist vor allem bei windigem Wetter für seine bräunliche Farbe verantwortlich: man spricht von durchschnittlich eineinhalb Metern, was konkret heißt, daß du an manchen Stellen echt weit waten mußt, um bei Schwimmversuchen nicht die Knie in den Grund zu graben. Darum ist das Wasser schnell warm, wenn die Sonne scheint und im Winter , wenn es dann endlich kalt genug ist, friert es aber auch schön zu, bis auf die Stellen mit den warmen Quellen.
      Außerdem ist er ein bißchen salziger als normal, > übriggebliebene urzeitliche Meeresüberrestpfütze, die er ist.

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    • Kann man doch, Tina’n – man muß nur die Löcher von den warmen Quellen suchen, oder im Schilf herumstapfen, wo das Eis logischerweise brüchig ist, dann ein bißchen unter das Eis drunterflutschen, dann geht das – es passiert immer wieder.

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      • Als Kind bin ich in der Aue Schlittschuh…ach nee, das waren Gleitschuhe, gelaufen..und dann abgesoffen. Das war richtig hart, obwohl die auch nicht tief war..Seitdem habe ich Angst. Aber ich weiß, es macht so viel Spaß. Manchmal juckt es, gerade die letzten 2 Winter waren ziemlich kalt und alles war feste zugefroren…Doch Tina`n verzichtet 😉
        Drunterflutschen …nein. !

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