Eine Art Urlaub – 15. bis 23. Oktober 2011 – Tag 9/4

Am 23. Oktober 2011, morgens – Schirgiswalde / Oberlausitz, Sachsen: Häuser, Straßen, Wegweiser, die Eisenbahnbrücke, die Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt und anderes. Bitte die kleinen Bilder in der Galerie zum Vergrössern anklicken:

 

Schirgiswalde ist nicht nur baulich und landschaftlich etwas Besonderes, sondern hat auch eine interessante Geschichte als Enklave und Niemandsland vom 17. bis 19. Jh., und auch ein Räuberhauptmann namens Wenzel Kummer spielte eine Rolle, der von dort aus zu Beginn des 19. Jhs. drei Räuberbanden koordinierte.
Die Eisenbahnbrücke aus dem 19. Jh., die einen Teil der Altstadt von Schirgiswalde überquert, ein Viadukt aus graubraunem Elbsandstein, dominiert das Ortsbild ebenso wie die Umgebinde-Häuser,
diese typische Fachwerk- und Balken-Bauweise, die bei den Häusern in der Galerie mehrfach zu sehen ist.

Wer ausserdem ansehen möchte, wie zumindest ein Teil der Motive im Sommer 2010 aussah, kann > hier klicken.

5 Gedanken zu “Eine Art Urlaub – 15. bis 23. Oktober 2011 – Tag 9/4

  1. Es ist ja wirklich allerhand, was Du in den paar Tagen alles gesehen hast. Dass allerdings noch ein Abstecher in die Oberlausitz drin war, hätte ich niemals gedacht. Die Bischöfliche Residenz scheint ziemlich zerfallen. Oder gibt es da noch Gebäude die besser erhalten sind als das Durchgangsgebäude auf dem Foto?

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    • Die Strecke ist veraltet – mittlerweile könnte man ab Prag direkt über Pirna nach Dresden fahren, aber die Abzweigung hatte ich verpaßt und das Navi war auch nicht aktuell – da hatte ich keine Lust, mit meinem Sohn im Schlepptau Experimente zu machen. Darum waren mir die paar Kilometer mehr angenehmer. Es ist auch wirklich schön dort, insgesamt.
      Die Bischöfliche Residenz ist (lieber Immobilienmakler, es tut mir leid) eine desolate Angelegenheit. Ein typisches DDR-Problem war ja, derartige Gebäudekomplexe bewußt anders zu nutzen und nicht weiter zu pflegen, in Landschlößchen „Feierabendheime“ einzurichten mit sowenig Mitteln wie möglich z.B. hat viel Bausubstanz zerstört, die man denkmalschützereisch anders hätte behandeln müssen. Ideologie ist halt nicht unbedingt sinnvoll, auch wenn sie logisch nachvollziehbar handelte.

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  2. Umgebindeland habe ich im Internet gefunden.
    Umgeben ein Inneres – Grenze nach Außen – Verbindung zu etwas ganz eigenem.
    Das passt zu dieser Art des Bauens und zu „gallischen Dörfern“.
    Ich werde die Region definitv besuchen. Danke für Deinen Bericht.

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