Zwischen Winter und Frühling

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Die Farben sind momentan gedämpft, aus der Ferne hauptsächlich grau, braun und gelblich.
Dazwischen stehen ein paar mattbraune Rehe, hoppeln ein paar braune Hasen, und in der Nähe des Jeetzel-Flusses fallen ab und zu graue Möwenschwärme aus der Luft herunter auf einen braunen Acker und tüpfeln ihn mit überraschendem Weiß.
Aber über manche frostvergilbte Felder watscheln bereits erste graue Gänsepaare mit orangefarbenen Schnäbeln und Füßen, die sich bereits aus der großen Schar gelöst haben, gemeinsam auf der Suche nach Futter und einem schönen Nistplatz.
Betrachtet man den von altem Herbstlaub bedeckten, aber dazwischen schon mit neuen kleinen Blättchen gesprenkelten Boden neben dem Weg, ist deutlich zu sehen, daß die Landschaft anscheinend nur Luft anhält, bevor der Frühling ausbricht.

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p>Zum Vergrößern bitte die kleinn Bilder in der Galerie anklicken.

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15 Gedanken zu “Zwischen Winter und Frühling

  1. Ja, wenn man es so sieht, sind schon ganz zarte Frühlingsfarben unterwegs und ein zarter Frühlingstext, und dass die Landschaft die Luft anhält, ein sehr treffendes Bild.

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  2. Welche Farbe hat die Frühlingsluft?
    Ich rieche viel Braun mit den ersten Grüntönen, Heute in der Früh noch mit ein wenig Nebelweiß.

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    • Was für ein schöner Kommentar, Philipp! Danke.

      Erdig-metallisches Braun mit zartgrauer, kühler Feuchigkeit und etwas gärendem Grün, wo die rotzotteligen Hochland-Rinder vom vorvorigen Blogeintrag stehen … 🙂

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  3. Im Radio habe ich heute einen Bericht über die (10) phänologischen Jahreszeiten gehört, die durch das Einsetzen der Blüte bestimmter Zeigerpflanzen bestimmt werden.
    Vorfrühling (Blüte Schneeglöckchen bis Saalweide)
    Erstfrühling (Forsythienblüte)
    Vollfrühling (Apfel-, Flieder-, Kastanienblüte)
    Da hat man doch richt Zeit sich auf den nächsten Abschnitt zu freuen 🙂

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  4. Heute roch der Frühling eher nach… …Gülle… …es ist mal wieder so weit… 😀 – aber nix desto trotz lasse ich mir meine „Frühlingsgefühle“ nicht vermiesen. Ein Lächeln auf den Lippen trotz gerümpfter Nase und ich freue mich auch schon richtig auf die vielen Frühlingsphasen. „Meine“ Nilgänse watscheln auch schon über die Wiese und ich bin gespannt, ob sie in diesem Jahr brüten und ob ich die kleinen auch zu Gesicht bekomme. Im letzten Jahr hat das nicht geklappt, obwohl eine ganze Zeit lang immer nur eine Gans zu sehen war. Irgendwann waren dann wieder Beide da, allerdings ohne Nachwuchs… 😦 – in der Sonne war es heute richtig schön und Deine Bilder regen dazu an, nochmal über den Tag nachzudenken.

    Ich hoffe, das waschige im Kopf ist wieder weg und Du bist wieder ganz ok?

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