Buschwindröschen

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Schon mehrere Tage hatte ich darauf gewartet, dass es weniger windig wäre, denn ich hatte schon im Vorbeifahren auf der Bundesstrasse 248 zwischen Lüchow und Salzwedel gesehen, dass in dem „Bürgerholz“ genannten Laubwaldstück bei Hoyersburg die weissen Buschwindröschen, geradezu teppichartig über den Waldboden ausgebreitet, blühen. Am 19. April 2013 schien die Sonne und der Wind war zumindest etwas weniger stark, also fuhr ich mit Bongo und der Kamera einige Kilometer über die ehemalige Grenze zwischen DDR und BRD, in den Nachbarlandkreis, den Altmarkkreis Salzwedel, in Sachsen-Anhalt.

Umgebungskarte

Umgebungskarte – Wenn ihr die kleinen Bilder in der Galerie anklickt, findet ihr weitere Informationstafeln zur Lage und Geschichte dieses ganz besonderen Waldes: über einen der Wanderwege bzw. an seiner Stelle führten früher die Gleise der Eisenbahnverbindung zwischen Lüchow und Salzwedel. Sie fiel der Teilung Deutschlands zum Opfer, wurde beinahe vollständig rückgebaut und ist nur noch an einigen Randsteinen des ehemaligen Bahnsteigs zu erahnen, von wo aus früher ziemlich viele Leute nach einem nicht all zu weiten Spaziergang in das Gasthaus und Ausflugslokal am Bürgerholz (Foto) eingekehrt sind.
Heute ist das Bürgerholz ein Naturschutzgebiet voller sumpfiger Stellen, uriger Durchblicke und Mengen von gelben und weissen Windröschen (Anemonen) und Geflecktem Lungenkraut, außerdem gibt es natürlich eine Menge Vögel und Hasen und Wildschweine habe ich auch zu Gesicht bekommen:

Alle Fotos sind vom 19. April 2013 – bitte zum Vergrößern in der Galerie anklicken, und bei Bedarf noch mal im Bilder-Karussell auf „Originalgröße“ klicken, um die Infos besser zu erkennen.

6 Gedanken zu “Buschwindröschen

    • Das war es wirklich, berauschend, Zalp, ich hatte das vorher noch nie so gesehen, solche Massen von Buschwindröschen, und dazu noch mit den Gelben Windröschen gemischt, und so etwas zu entdecken, empfinde ich tatsächlich ein bißchen wie „Wunderland“.

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    • Das entdecke ich auch alles erst langsam. Man muß mal rechts oder links abbiegen, wo man es noch nie getan hat, und lernt vollkommen überraschende Flecken kennen, an denen man jahrzehntelang vorbeigefahren ist / wurde.

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