Hundsrosenrosa statt Veilchenblau

Erinnert sich noch jemand? Im Mai 2011 hatte ich ein Rosen-Hochstämmchen in das Beet vor der Terrasse gepflanzt > hier, aber im darauf folgenden kalten Winter war es, trotz „Ganzkörper-Winterschutz“, erfroren. Ganz erfroren? Nein: als ich es im Frühjahr aus dem Beet entfernen wollte, um es zu ersetzen, fand ich frische Knospen am Stämmchen und ließ die Rose darum stehen. Das Jahr 2012 hindurch wuchsen neue grüne, wenn auch stachelbewehrte Zweige heraus, aber ich freute mich auf Blüten im Sommer 2013 und bekam ein Bäumchen mit Knospen und Blüten in zartem Hundrosenrosa:

Offenbar hatte das Bäumchen nur oben eine Veredelung mit Zweigen der nahezu stachellosen Kletterrose „Veilchenblau“ erhalten, und die nicht etwa auf einer robusteren Edelrose, sondern auf der unverwüstlichen Unterlage einer ganz normalen Feld-Wald- und Wiesen-Wildrose Rosa canina. Nachdem sie aber nun mal da ist, werde ich versuchen, den stacheligen Wildfang ein wenig zu zivilisieren. Ich bin gespannt auf den kommenden Sommer. – Fotos vom 11. und 13. Juni 2013 aus dem Garten, Lüchow im Wendland, Niedersachsen.

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Ein Gedanke zu “Hundsrosenrosa statt Veilchenblau

  1. Weil ich den Eintrag beim Überarbeiten des Blogs gerade sehe, kann ich ergänzen: Das „Hundrosenstämmchen“ hatte sich noch im selben Jahr wieder in eine natürliche Form zu bringen versucht und darum konnte es an dieser Stelle vor der Terrasse nicht bleiben.

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