Goldammer, putzig

2013-07-20 bBanneick_abends_Goldammer_page
Die Goldammer Emberiza citrinella saß im Abendlicht auf einem abgestorbenen Aussichtsbaum, so dass nicht nur sie dabei eine gute Sicht auf die untergehende Sonne hatte, sondern ich sie auch schön beobachten konnte. Sich pliesernde Vögel finde ich einfach immer drollig.

Ach … das Wort „pliesern“ kennt wohl kaum einer. Meine ostpreußische Großmutter hatte es verschiedentlich verwendet. Wahrscheinlich wieder einmal eine typische Verbalhornung aus dem Französischen, von > „plisser“ (in Falten legen) kommend, vielleicht auch von > „plier“ (beugen, biegen, falten) vermute ich. Oder hat jemand eine andere Idee?
In den online-Wörterbüchern zum Ostpreussischen steht nur eine Bedeutung im Zusammenhang mit Beerenpflücken – das allein kann es aber wohl nicht sein.

Wie auch immer: das Foto ist vom 20. Juli 2013 Viertel nach neun uhr abends, und man kann es um einiges größer ansehen, wenn man es anklickt.

Ein Gedanke zu “Goldammer, putzig

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