Morgens am Lüchower Deich

 

Südlich von Lüchow macht der rechtsseitige Deichverlauf einen Knick und endet am Bahndamm der stillgelegten Strecke Lüchow-Wustrow-Salzwedel, der ab da im Fall des Falles eine gewisse Deichfunktion hätte. Dieser Knick umfasst ein Stück sumpfiger Wildniss, in dem sich gerne Vögel und Rehe verbergen, dort liegen auch die Teiche, von denen ich schon verschiedentlich Fotos gezeigt habe. Von diesem geknickten Stück Deich aus aus kann man zu einem der insekten- und spinnenreichsten Flecken der Gegend sehen, wo ich immer wieder die schönsten Schmetterlings-, Kreuzspinnenfotos machen kann. Der Auffangzaun für flussabwärts treibendes gemähtes Flussgras ist auch zu erkennen.
Aus den Baumreihen des Jeetzelufers heraus kam der Rotmilan geflogen und ließ sich schreiend auf der hohen Pappel am gegenüberliegenden Ufer nieder, zunächst noch unruhig, später nahm er ein Sonnenbad und putzte sich. Beim Gehen wuselte und sprang es: Unmengen von Grashüpfern wurden durch die Schritte aufgescheucht. Interessant sind einige Stellen am innenliegenden Deichfuß: dort gibt es Inseln von bestimmten Wildblumen, die dort dicht bei dicht wachsen, wie z.B. Filzige Klette, Flockenblume, Habichtkraut oder auch (Strand-)Grasnelken, die an einer einzigen Stelle mit Hasenklee einen Rasen bilden. – Fotos vom 23. Juli 2013, bei Lüchow im Wendland, Niedersachsen. Zum Vergrössern bitte die kleinen Bilder in der Galerie anklicken.

 

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