Der weitere Rückweg und das Happy End

Nun ist endlich der letzte Fortsetzungsbeitrag zu den vorigen 4 Blogeinträgen erreicht:

  1. Zwischen Klennow und Satemin
  2. Satemin – Kirche und Turmfalken
  3. Satemin – der Rundling
  4. Auf dem Rückweg – Schmetterlings-Intermezzo

Zuletzt waren wir immer noch in der Nähe des Dorfes Satemin, und nachdem ich fertig war mit dem Knipsen von Schmetterlingen und Bongo aus dem kühlen Maisfeld herausgelockt hatte, ging es zunächst Richtung Reetze, bis der Weg sich gabelte und rechts zur Sandgrube abbog, die mitten zwischen den Dörfern Satemin, Reetze, Güstritz und Klennow liegt ( > Karte ).

Mit der Maus über die Galerie-Bilchen unten zu fahren, zeigt die Untertitel – zum Vergrößern und einzeln ansehen: anklicken! Unten rechts sieht man, krisselig herangezoomt, das ca. 3 km entfernte Lüchow.

Bongo suchte jeden möglichen Schatten auf, hier war es unter einem einzeln stehenden Apfelbaum mit niedriger und breiter Krone, wirklich zum Bleiben schön, aber doch nicht stundenlang. Von weitem hatte ich schon das nächste Kameraziel entdeckt: Sonnenblumen direkt am Wegrand.

Man sieht Bongo nicht, aber er liegt auch hier wieder genau dazwischen, im kühlenden saftigen Pflanzengrund.
Bei den Sonnenblumen endete der geteerte Weg, und zu meiner Freude führte eine sandige, von bunten Kieseln und größeren Steinen durchsetzte Fahrspur mit grüner Mitte weiter, in Richtung Sandgrube.
Mittlerweile war ich selbst auch sehr durstig und war glücklich, die kleinen Wildsauerkirschen gerade im richtigen Augenblick zu finden: süßsauer, saftig und köstlich.

Beinahe hätte ich beim Kirschkernspucken den Kleinen Perlmuttfalter übersehen, dann hätte er womöglich einen roten Flecken auch noch bekommen. – Bongo strebte wieder dem Schatten zu, und diesmal war ich auch froh darüber, am Rande der Sandgrube unter einer ganze Anzahl hoher Bäume rasten zu können, die Schutz vor der Sonne boten, Birken und Eichen, hauptsächlich.

Dann ging es aber doch wieder weiter – das Auto würde ja nicht zu uns kommen, da mußten wir schon selbst hinlaufen, zurück zu den Windrädern und Maisfeldern. Mais …

… ich hatte mich schon gewundert, weshalb Bongo einen schlanken Wolfstrab angeschlagen hatte, als er wieder raschelnd zwischen den Maisstangen verschwand und sich darin fallen ließ, war der Grund klar.
Es paßte auch schön zusammen, denn auf der Anhöhe, in die die Sandgrube eingebettet liegt, blühten an deren Rand zahlreiche Disteln, Rainfarn, Schafgarben und Johanniskraut, um die herum viele Insekten schwirrten und flatterten:

Besonders die Kleinen Perlmuttfalter Issoria lathonia mit ihren schillernden Flecken unter den Flügeln und dem seltsam gold- und grünlich schimmernden Pelzchen auf der Oberseite hatten es mir angetan.
Auf diesem Hügel mündete der Weg wieder in die Gabelung, wo uns vormittags der Weg „unten herum“ an Güstritz vorbei zur Straße nach Satemin geführt hatte.

Unterhalb eines Windrades waren ein Landwirt und sein Sohn mit dem Aufstellen einer Feldbewässerung beschäftigt gewesen. Inzwischen lärmte der Dieselmotor der Pumpe weithin hörbar. Es gab auch eine Überraschung:

Diese Diashow benötigt JavaScript.

HAPPY END


„Happy End“ … zumindest dieses Ausflugs.
In die Mediathek passen noch etwa 6-7%.

Wie ich dem ‚Wanderer‘ schon gestern in einem Kommentar schrieb, habe ich mich nach einigen Tests mit gehosteten Bildern dagegen entschieden, und gegen ein ohne Verluste irreversibles Bezahl-Upgrade auch; es wird also zu gegebener Zeit einen Anschluss-Blog geben.
Ich erwähne das jetzt schon beizeiten, einige Tage zuvor, weil ja nicht jeder von euch hier ständig hereinschaut.
Es wird unübersehbar sein, wie und wo es weitergeht. 😉

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11 Gedanken zu “Der weitere Rückweg und das Happy End

  1. Das ist ja wirklich ein tolles Happyend… …allerdings hätten sie für Dich ja auch eine gut gekühlte Flasche Wasser dort hinstellen können, dann wäre es perfekt gewesen… ^^

    Wirklich schöne Fotos von einem schönen Spaziergang zu einer Zeit, wo andere (ich schließe mich da nicht aus) sich lieber auf der Liege im Schatten rumgewälzt haben… 🙂 – reicht ja auch, wenn Du gehst und Fotos mitbringst!!!

    Tja, schade, dass die Blogs irgendwann mal voll sind. Beim Fotoblog muss ich mir da auch Gedanken machen, den dürfte es auch bald erwischt haben. Ich habe mir bei Artikeln mit vielen Bildern schon angewöhnt, sie im Skydrive outzusourcen. Ob sie dann noch jemand anschaut? Naja, ich denke es ist mit der Funktion, jetzt gleich im Reader zu „liken“ auch so, viele machen sich nicht mehr die Mühe zu schauen. Und wer schauen will, der schaut sowieso… ^^ Es wird wieder kryptisch…

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    • Das mit dem Outsourcen gefällt mir nicht, ich will Galerie und Diashows nutzen, und SkyDrive zum Anschauen zu nutzen funktioniert – wie du schon ahnst – bei fast niemandem, ich selbst lasse mich auch ungern auf Externes außerhalb der Community umleiten. Manche haben ihre Bilder bei Flickr und binden die gerade mal mit 500×450 bei WP ein, um dann „Monsterformate“ mit 4000×3000 px dort zu zeigen, für die meine Schneckenweb-Leitung einfach nicht leistungsstark genug ist: im Wendland gibt es kein Breitband-Internet und wird es noch lange nicht geben!
      Auch deine großen Bilder sind für mich extrem mühsam und ich sehe mir darum vieles nicht größer an, weil ich auf jedes einzelne Bild mindestens eine Minute warten muss, bis es sich vollständig aufgebaut hat!
      Das gilt auch für viele andere Blogs stolzer Fotografen. Für meine Leitungs-Unterkapazität bieten mir solche großen Bilder mehr Zeitverschwendung als Genuss, leider.
      Meine Bilder sind durchschnittlich 800×600 px groß, bei 93% Auslastung von 3 GB habe ich 2,8 GB bzw. 16.685 Bildobjekte hochgeladen. Ich werde also mit einem neuen Blog wieder über mehrere Jahre bequem Bloggen können.
      Ich habe facebook und google+ / Picasa nicht gelöscht, um doch wieder irgendeine andere Plattform einzubinden und Skydrive traue ich nicht mehr für einen kompletten Blog, seit sie uns damals einfach die Spaces zugeklappt hatten.

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  2. Hm dass sie mir Skydrive einfach zumachen könnten, da bin ich noch gar nicht drauf gekommen… …das wäre dann ja mehr als ärgerlich.

    Ich haben bei meiner großen Kamera die Einstellung, dass ich die Bilder ohne Verpixelungen auf A3 vergrößern kann. Bei der Neuen ist das ein wenig anders und sie stellt sich teilweise von alleine ein, was mich schon ab und an zur Weißglut bringt, weil sie etwas einstellt was ich gerade gar nicht möchte. (Man kann kein Macro zuschalten, das macht sie alleine, wenn man dicht an ein Objekt ran geht. Manchmal erkennt sie es aber nicht und alles ist verschwommen)

    Wenn man selber diese Probleme nicht hat, dann denkt man darüber gar nicht nach… …hier ist ja, wenn auch nur bis 4000, schnelles Internet vorhanden. Jedenfalls für meine Belange. Der Sohn mosert schon, er will 16000. Aber das kommt hier halt eh nicht an…

    Ich finde es auch nicht schlimm, einen neuen Blog zu basteln. Es geht ja recht fix und wenn man es früh genug bekannt gibt, dann kommen ja auch alle mit.

    Geld würde ich dafür auch nicht bezahlen wollen!!!

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    • Du hast eine Digicam, bei der man nicht auf Halbautomatik oder Manuell umstellen kann? Kann ich mir gar nicht vorstellen, dass es nicht bei einer der wählbaren Programmeinstellungen möglich ist, bis auf das, was nicht Nahbereich, sondern wirklich „Makro“ meint, das ist wirklich nicht ganz einfach zu erwischen, aber das war bei einer nichtautomatischen Analogkamera mit Makro doch auch diffizil, nicht mit einem Atemzug wieder aus dem Bereich herauszuwackeln.

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      • Man kann einmal Premium Automatik wählen, dann stellt er quasi alles automatisch ein. Macro im Wind? Kein Problem, dann nimmt er halt Macro im Bewegungsmodus. Gehst Du aber dichter ran und er hat eine andere Idee, dann kannst Du drölfzig Aufnahmen machen und er wechselt nicht ins Macro.

        Warum es manchmal klappt und manchmal nicht, habe ich noch nicht raus.

        Anwählen kann ich nur Premium, Premium +, Landschaft, 3D, Panorama, Video. Nirgendwo eine kleine Tulpe… 😦 …vielleicht irgendwo im Untermenü? Ich habe das dicke Buch noch nicht gelesen, vielleicht sollte ich es mal tun… ^^

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        • Oh, ER… der kleine Kamera-Kobold! In den Scheibenwelt-Romanen von Terry Pratchett sind es Kobolde in Kameras, wo sie die Bilder, die sie durch die Optik sehen, schnell auf Leinwände pinseln. Die können auch bei Überbelastung streiken, oder schimpfen, dass ihnen bestimmte Farben ausgehen … Wenn du sie noch nicht gelesen hast, hol es nach: Technik bekommt viel mehr Charme.

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