Immer noch in Győr – Bummel und Abendessen

Manchmal frage ich mich schon, ob ich nicht etwas weglassen kann, aber dann wäre ich innerlich unzufrieden mit der Wiedergabe meiner Erinnerung. Eine aus der Mode gekommene, fast vergessene Bloggerbehauptung lautete einst, man blogge hauptsächlich für sich selbst. Ich wähle das ehrlichere „auch“ und häufe weitere Urlaubsbilder aus dem ungarischen Györ in den Blog:

Unten links lehnt die Frau im Eingang des Xántus János Museums, das an der Einmündung der Teleki Lásló utca (Straße) in den Széchenyi tér (Platz) liegt, gegenüber der großen ehemaligen Jesuiten- und später Benediktinerkirche Loyolai Szent Ignác, auf dem rechten Bild kommt man aus der Stelczer Lajos utca geradewegs darauf zu …

 

.. und unser Weg zum Abendessen führt über den großen Platz zwischen dem ehemaligen Abtshaus und der Kirche, über den Széchenyi tér, in dessen Mitte Wasserspiele eingelassen sind, die immer wieder neu von unten aufsteigen. Ich habe im Vorübergehen geknipst, auch wenn ich gedanklich schon beim Essen war:

 

Allerdings fand ich es zu kalt, um ein warmes Essen draussen zu geniessen. Wir gingen hinein. Es war noch früh und viele Plätze frei, darum habe ich auch fotografiert

 

Die Beilage nennt sich Tarhonya, Eiergerste, und ist eine festere, kleinere Variante der baierischen Spatzen / österreichische Nockerln. Tarhonya besteht ebenso aus Eiern, Mehl und Wasser und wird als fester Teig durch ein kleinerformatig gelochtes Sieb in kochendes Wasser gestrichen.
Wer Spiegelschrift lesen kann, weiß, wo ich war.

Fotos vom Abend des 12. Oktober 2013 in Györ, Ungarn.

 

7 Gedanken zu “Immer noch in Győr – Bummel und Abendessen

  1. Dem „auch“ in Bezug auf das Bloggen, schließe ich mich gern an.
    Das sind wunderbare Impressionen. Das Abendlicht schafft eine angenehme einladende Atmosphäre.
    Liebe Grüße
    Stefan

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    • Das war die allgemeine Atmosphäre dort, es waren viele Menschen draussen auf der Strasse. Die Stadt Györ hatte ihren Innenstadtbereich – dem Kommunismus sei’s gedankt – nie zu einer großen Einkaufszone voller Kaufhausgiganten aber ohne „echte Bewohner“ gemacht, und das spürt man. Da kommen auch (oder gerade) im Zentrum morgens noch Leute mit Hunden aus dem Haus, die zum Bäcker wollen und die sich kennen.
      Danke, Stefan, und ein extra-Lächeln für das „Auch“.

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  2. Wenn man nur und ausschließlich für sich bloggen würde, dann müsste man ja eigentlich seinen Blog auf Privat setzen, oder? ^^

    Györ sieht wirklich schön aus. Ich mag solche Restaurants wie das Palffy Etterem (habe ich das richtig erkannt, der Name macht für mich nämlich vor- oder rückwärts keinen Sinn :D). Schade das Ihr nicht draußen sitzen konntet. So laue Sommernächte sind ja auch etwas schönes, besonders im Oktober 😉

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