Die Winterreiher sind wieder da: Silberreiher

Silberreiher Ardea alba besuchen die unmittelbare Umgebung um Lüchow nur als Wintergäste, das heißt, ab etwa Oktober bis März stehen sie weithin weiß leuchtend im Graubraungrün der Feldmark, ihr schneeweisses Gefieder leuchtet auch noch durch den Nebel, und sie schimpfen genau so pikiert wie die Graureiher, wenn sie sich gestört fühlen – sie können, genau wie diese, wunderbar beleidigt aussehe, dann. Diesen hier traf ich am 1. November 2013, in der Nähe des Königshorster Kanals bei Lüchow im Wendland, Niedersachsen. Er bot mir auch noch einen schönen Anblick bei Abflug, nur leider ähnelt der „Fliegende weisse Reiher vor dunklem Hintergrund“ bei Nieselwetter nachher eher einer Geisteraufnahme. Zum Vergrössern bitte die Bildtafel anklicken.

5 Gedanken zu “Die Winterreiher sind wieder da: Silberreiher

  1. Sie sind wunderschön… …hier in der Gegend sehe ich das ganze Jahr über einen. Der steht aber immer so ungünstig, dass ich ihn nur während der Autofahrt von der Brücke aus erahnen kann…

    Jetzt hat er seit ein paar Tagen festgestellt, dass unsere Wiese auch ganz nett ist. Und seit gestern steht er in unserem Teich und sucht nach Fischen. Ein paar Goldfische weniger wären ja nicht schlimm. Der Teich quillt gerade quasi über. Aber ich glaube, er macht auch vor den bunten Kois nicht halt. Das ist nicht so schön.

    Fotografieren konnte ich ihn erst ein einziges Mal. sonst fliegt er immer gleich weg, wenn er mich sieht… 😦

    Und ich bin neidisch – Du bist schon im November angekommen…

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  2. An der Elbe sind sie auch das ganze Jahr, nur 25 km weiter, und nördlich noch dazu. Ich glaube, sie verteilen sich einfach mehr, zur kalten Jahreszeit hin, damit die Konkurrenz um die gleichen Futterreviere weniger stark ist.
    Tja, dem ist das wohl eher egal, wie der Fisch heißt.

    November – heissahoppsa! 😀 aber ja auch mal gerade so eben.

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  3. Silberreiher gibt es hier leider gar nicht – nicht mal als Durchzügler habe ich je welche gesehen. Ihr habt wirklich eine große Artenvielfalt „da oben“…

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    • Früher gab es sie hier im Hinterland der Elbe auch nicht so oft – das meine ich zumindest, wenn ich in meinen Erinnerungen an die 70er Jahre krame, denn da kannte ich sie nur vom Elbufer, meist dem gegenüberliegenden, hinter der Grenze. Später waren sie für mich im Gedächtnis mit spanischen Reisfeldern verknüpft, dann mit der Gegend beim Neusiedler See. Als ich zurückkam, waren sie auch hier, im Winter sogar „viele“, drei oder vier auf dem gleichen Areal. Ich weiß allerdings nicht wirklich, ob sie damals nicht da waren, denn so viel wie mit einem eigenen Hund bin ich ganz früher mit Sicherheit nicht außerhalb der Ortschaften unterwegs gewesen, und zu denen halten sie Abstand, mehr als die Graureiher.

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