Am Balaton / Plattensee

zum Ausflugs-Sonntag, dem 23. Februar 2014, am Balaton:

Das Wetter war windig und grau, aber das Wasser des Balaton leuchtete dennoch schon von weitem hell türkisgrün. Die drei Fotos sind am Ufer der > Halbinsel Tihany gemacht.
Die Halbinsel Tihany ist in der wärmeren Jahreszeit ähnlich von Touristen überlaufen, wie man es beispielsweise von der Bodensee-Insel Mainau kennt: eine Besuchermenge aus Urlaubern und Wochenendausflüglern schiebt sich dann beinahe durch die jetzt im Februar fast menschenleeren Gassen mit den hübschen schilfgedeckten Dächern auf bruchsteingemauerten Häuschen, …

… und bunte Angebote, etwas zu essen, zu trinken, zu kaufen werden einem im Sommer von allen Seiten in den Weg geschoben, während man sie im Winter suchen muß: viele Einrichtungen sind geschlossen, es gibt kein Eis, keine bestickten Folklore-Blusen, keine Tischdecken.
Aber unverzagt wird Keramik angeboten, Pepperoniketten, Tihany-Lavendel und anderer Schnickschnack, der ein bißchen weniger auf schönes Wetter angewiesen ist.

Aber so schön bunt die Keramiken und Souvenirs auch aussehen, so matt waren die Farben insgesamt; auch vom Hügel der Benediktinerabtei herunter. Die grosse, moderne Skulptur aus Basalt und Stahl am ortsseitigen Aufgang zur Abtei stammt vom Bildhauer Imre Varga und heißt „Der Gründer“:

Danach ging es auf der gleiche Strecke zurück nach Győr, die auch der Hinweg gewesen war, nur ohne die Besichtigungsschlenker. Nachdem ich diese Gegend bisher nur im Sommer kannte, fand ich den Eindruck der melancholischen, fast etwas morbiden Stille sehr interessant und auch schön, denn die sommerlich-typische Tourismus-Atmosphäre mag ich überhaupt nicht. – Fotos vom 23. Februar 2014, am Balaton oder deutsch: Plattensee, auf der Halbinsel Tihany, Ungarn. Zum Vergrössern bitte die kleinen Bilder in den Galerien anklicken.

6 Gedanken zu “Am Balaton / Plattensee

  1. Ich erinnere mich gern und gut an Nagyvázsony, einen kleinen Ort, ganz in der Nähe des riesigen Sees, an die Pferde, das deftige Essen und die strengen Obstler. Mit ortsansässigen Typen habe ich mal in nicht mehr diesseitigen Zuständen eine ganze Nacht auf einem ungarischen Akkordeon durchgeduldelt. Oh wie herrlich!

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