Vom Drachen zur Welle : aus der Bahnhofstrasse zum Isarufer von Plattling

Immernoch unterwegs. Nach einer Übernachtung im niederbaierischen Plattling in einem Hotel in der Bahnhofsstrasse …

… stand vor der Weiterreise Bongos Wohl ganz oben auf der Liste und ein großer Spaziergang, wo es ihm gefallen würde; dafür bot sich das Isarufer bei Plattling an.

Der eingeschlagene unbefestigte Weg führte zuerst zu Feldern, dann zum Rechten Plattlinger Mühlbach, schön grün umwuchert, auf Bild 1. Den Bogen der überfahrenen Brücke kann man im Hintergrund des zweiten Bildes erkennen, während man in dessen Vordergrund Spuren erkennen kann von dem, was Menschen am steinigen Isarufer offenbar nicht nur in München am liebsten machen: Feuerchen. Auf Bild 3 fällt das Wasser der Isar über die Stützkraftstufe bei Pielweichs; das Laufwasserkraftwerk ist das letzte Wasserkraftwerk auf der Isar, bevor sie in die Donau mündet.
Mit den naturschutzgemäßen Ausgleichsmassnahmen scheint man, wie ich gelesen habe, auch nach fast 20 Jahren noch nicht fertig zu sein. Dafür wurde das linksseitige Ufer mit Kunst in rätselhaften Formen dekoriert, von denen mich eine an eine gigantische stählerne Angler-Pose erinnert, die andere an bleiche Walrippen oder an die Dekor gewordene weisse Krone einer Welle (Bild 4). Unbekannt ist mir, ob die einheimischen Angler Näheres darüber wissen. Meine Versuche, im Web Informationen zu finden, blieben jedenfalls nahezu erfolglos, vor allem zu dem stählernen tropfenförmigen Gebilde (Bild 5) äußerte sich anscheinend niemand. Dass es sich bei den „Walrippen“ (Bild 6) um die Darstellung einer Turbine handeln könnte, fand ich als Mutmassung des Plattlingers Stephan D. in einem dem Thema „Isardelta“ gewidmeten WordPress-Blog mit schönen Bildern davon, und von den Standpunkten dort schaut es auch technischer aus, als vom Ufer gegenüber. Wie auch > die Geschichte mit der schmollenden Venus und dem üppigen Hippokampos-Reiterin an der Rába-Mündung in Győr belegt, scheine ich eine unerklärliche Ader für das Aufspüren unwesentlicher Monumente zu haben. – Fotos vom Vormittag des 12. August 2014 bei Plattling, Niederbayern. Zum Vergrössern bitte die kleinen Bilder bitte anklicken.

2 Gedanken zu “Vom Drachen zur Welle : aus der Bahnhofstrasse zum Isarufer von Plattling

  1. Hallo Puzzleblume 🙂

    hier schreibt Stephan, der „mutmaßende Plattlinger“ der nun in Waldkirchen wohnt, mit Umweg über Wolfratshausen…

    http://bayernfoto.wordpress.com und aktuell: http://waldkirchen.wordpress.com

    Die „Walrippen“ symbolisieren tatsächlich eine Turbine und der Tropfen die Millionen Tropfen, die in der Lage sind die Turbine zu bewegen.

    Danke für Deine freundlichen Kommentare auf „isardelta.wordpress.com“ – habe sie gerade zufällig entdeckt, weil ich den Blog zwecks Wohnortwechsel nicht mehr weiterbetreibe und nur noch sehr selten dort vorbeischaue 🙂

    Viele Grüße und weiterhin viel Spaß beim „bloggen“!

    Stephan

    Gefällt 1 Person

    • Vielen Dank, lieber Stephan, für deine Ergänzung meines Rätselratens. Ich hatte ja gehofft, dass du meinen Kommentar irgendwann doch noch entdeckst (-:
      Waldkirchen ist auf jeden Fall auch ein schöner Aufenthaltsort. Ich freue mich darauf, deinen neuen Blog zu besuchen.

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