Passeig de Josep Carner, Plaça del Portal de la Pau, Mirador de Colón

Wie bereits schon vor drei Tagen in den Einträgen „Die Mauern der Drassanes Reials de Barcelona“ und „La Plaça de les Drassanes“ angekündigt, die beide am Weg liegen zur Passeig de Josep Carner und zur Kolumbus-Säule, bekomme ich nun endlich die Kurve, das große und reich verzierte Gebäude steht den Drassanes Reials de Barcelona bzw. dem Schifffahrtsmuseum in der Passeig de Josep Carner gegenüber:

Der Adler auf der Kugel mit dem umlaufenden Band astrologischer Tierkreiszeichen und die geflügelten Spinxen hocken oben auf Türmchen, die zum Dach des alten Zollamtes (Aduana) von Barcelona gehören. Man geht an dem langgestreckten Gebäude aus dem späten 19. Jahrhundert viele Meter entlang, bevor man zwischen seltsam geformten Bäumen die Plaça del Portal de la Pau mit dem Mirador de Colón erreicht:

Den wiederum umfliesst der Straßenverkehr und zahlreiche Touristen umschwärmen ihn. Unschwer zu erkennen ist einer der doppelstöckigen roten Busse, mit denen Stadtrundfahrten gemacht werden können. In den umgebenden imposanten Gebäude scheinen mehrheitlich Ämter untergebracht zu sein, wie man an den rotgelben Nationalflaggen erkennen kann, aber da ich nicht weiß, ob drinnen ist was darauf steht, oder überhaupt … vielleicht hätte ich doch Bus fahren sollen, mit Info-Stöpseln im Ohr, statt dilettantisch zu Fuß und zufällig unterwegs zu sein.

6 Gedanken zu “Passeig de Josep Carner, Plaça del Portal de la Pau, Mirador de Colón

    • Finde ich auch, eigentlich, Wenn ich drei Wochen Zeit gehabt hätte und allein gewesen wäre, wäre ich lieber jeden Tag aufs Geratewohl losgezottelt. Aber so muß man ja immer Rücksicht nehmen auf ein weiteres Paar Füsse oder einen Magen, der hungriger ist als meiner. Wenn ich mal unterwegs bin, brauche ich fast nichts, außer mal etwas zum Trinken. Bin da ein bißchen manisch in meiner Begeisterung. @@

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      • Ich hätte am liebsten immer alles unterwegs: ein bisschen Anleitung (z. B. Stadtführung), zugleich möglichst viel Freiheit und eigene Entscheidungen, etwas Planung und Zielrichtung, etwas Treibenlassen und Ausprobieren – und genug zu essen (und nette Gelegenheiten/Örtlichkeiten dafür). Das alles ist selten leicht unter einen Hut zu bekommen, schon gar nicht, wenn man nicht allein unterwegs ist.

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        • Führungen während ich mir etwas ansehe, kann ich nicht leiden, das stört meine eigenen Eindrücke. Meist verschaffe ich mir vorher einen grundlegenden Überblick, plane dann einen ungefährem Weg mit Priotitäten von Zielen und möglichen Nebensächlichkeiten, Die Begleitung darf motzen, wenn es zuviel ist, dann verzichte ich auf die Nebendinge, und muß sagen, wenn Hunger und Durst aufkommen, denn ich selbst bin dann ziemlich Bedürfnislos und hasse es, tagsüber in Restaurants herumzutrödeln. Dagegen liebe ich kleine Picknicks auf Plätzen und Parks mit daheim ungewöhnlichen Getränken und Leckereien, die man vorher auf dem Markt oder in kleinen Läden gekauft hat. Am liebsten sitze ich dann und beobachte „die Stadt“ oder den Flecken Erde, der mich umgibt, statt mir die Gespräche anderer Touristen an den Nebentischen anhören zu müssen.
          Du hast recht: es ist nicht einfach, solche Wünsche mit den Begleitern abzustimmen und mit mehr als zwei Personen fast unmöglich.

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