Der “Von-allem-Etwas”-Effekt

Südwestlich der Rambla de Mar sieht man den 173 m hohen Montjuïc. Bereits 1897 wurden der Berg und die ihn umgebenden eigenständigen Gemeinden unter dem Namen Sants-Montjuïc eingemeindet und dieser gilt heute mit gut einem Fünftel der Gesamtfläche als größter Stadtteil Barcelonas. Dessen Grenze zur Altstadt verläuft etwas unterhalb der Av. del Paral-lel, das untere Drittel der Plaça de les Drassanes gehört dazu, aber das auf dem Foto erkannbare Monument aus stählernen Bögen zählt gerade so eben schon zum Gotischen Viertel, wie auch dieser Teil des Hafens.

Auf den Bildern kann man das nicht erkennen, aber an den Hängen des Berges und obenauf befinden sich zahlreiche Sehenswürdigkeiten, wie z.B. das Olympia-Stadion, botanische und andere Gärten, der in den Berg gebaute alte Friedhof, Restaurants mit Aussicht und vieles mehr.
Auf den Fotos zu erkennen ist aber der Palau National mit dessen Türme und Kuppel man auf dem zweiten Bild, von den stählernen Bögen eingerahmt.
Die doppelstöckigen Schiffe mit den Reihen aus vielen roten Rettungsringen sind das Hafen-Pendant zu den Stadtrundfahrt-Bussen. Auf ihnen werden anscheinend vorwiegend Schulklassen herumgeschippert, die lautstark und fröhlich über das Wasser zu hören sind.
Auf dem dritten Foto sieht man den Palau National noch ein wenig näher herangezoomt. Der Palau National, der das Museu Nacional d’Art de Catalunya / das Katalanische Kunstmuseum beherbergt, gleicht zwar einem alten Renaissance-Schloß, wurde aber erst zur 2. Weltausstellung in Barcelona (1929) erstellt, als eines von verschiedenen Projekt-Überlegungen zur Erschließung und Stadtentwicklung auf dem Montjuïc, mit deren Planung man sich zu Beginn des damals neuen Jahrhunderts befasste.
Leider gibt es zu dessen Entstehungs- und Entwicklungsgeschichte keine deutschsprachige ausführliche Wikipedia-Seite, aber eine faszinierende und gut bebilderte englische Version > hier weiterlesen, es lohnt sich.
Fotos vom Abend des 9. April 2015, Barcelona.

3 Gedanken zu “Der “Von-allem-Etwas”-Effekt

    • Alles da, um einen permanent den Kopf herumdrehen zu lassen, fast jeder Schritt lkönnte einen neuen beachtlichen Eindruck anzubieten haben. Nicht nur baulich, sondern auch, das Straßen-Leben ist sehr vielfältig .

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