Wieder beim Palau de Mar

Wieder beim Palau de Mar: diesmal, am Vormittag des 11. April 2015, kam ich von der Plaça d’Antonio López direkt zum Moll del Dipòsit, während ich an meinem allerersten Abend nach meiner Ankunft in Barcelona das langgestreckte Gebäude aus bräunlichem Backstein von jenseits des Hafenbeckens fotografiert habe: siehe Bild 1 in der unten folgenden Galerie, von der hafenseitigen Ansicht, das gibt es schon einmal in meinem Eintrag vom 26. April > Beim Palau de Mar .

Der Palau de Mar wurde nach 70 Jahren Planung als Handelslager für im Hafen ankommende Güter zwischen 1880 und 1890 gebaut, war aber, wie man sich nach so langem Hin und Her leicht denken kann, inzwischen wegen der technischen Fortschritte der Seefahrt und Hafenwirtschaft nicht mehr zeitgemäß und diente daher verschiedenen anderen Zwecken. Nach einer Sanierung 1992 befinden sich darin das Museu d`Història de Catalunya (Museum für katalanische Geschichte) mit Haupteingang von der stadtzugewandten Plaça de Pau Vila, dessen Bögen erkennt man auf Bild 2. Außerdem beherbergt der Palau de Mar das Ministerium für Soziales und Familie, aber auch andere Büros, Restaurants und Cafés.
Ein großes Restaurant hat Tische entlang der zum Hafen gelegenen Gebäudefront stehen (Bild 3): vor, neben und unter den Arkaden, mit Blick auf die Segelboote und Yachten (Bild 4). Vormittags um kurz nach elf Uhr wurde allerdings das Restaurant gerade erst für den Betrieb vorbereitet.
Die Häuserreihe hinter den Masten gehört zum Stadtteil La Barceloneta ; dahinter verbirgt sich den Blicken das offene Meer. Auch die alte Hafenuhr, der > Torre del Rellotge am Fischerkai Moll de Pescadors gehört zu La Barceloneta (Bild 5).
Auf den beiden unteren Fotos sieht man noch einmal zurück auf das das Gotische Viertel der Altstadt: die Kuppel mit Keramikmuster, die eine Marienfigur trägt mit dem grau-steinernen Turm der Basilica de la Mercè oben (Bild 6), unten erkennt man die Türme der Hauptpost und anderer Gebäude an der Via Laietana, sogar der Kathedrale weiter im Hintergrund, hinter den Masten der Segelboote und den Reihen der Sonnenschirme (Bild 7). Für das letzte Foto stand ich bereits auf dem oberen Winkel der Pla de Miquel Tarradell, an der Biegung, wo die Moll del Dipòsit in die Moll de la Barceloneta übergeht. Über diesen langgestreckten und begrünten, nur von Fußgängern, Skatern und Radfahrern frequentierten Platz kann man gemütlich > zum Meer schlendern.

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