Winterlibelle

Wenn schon Sommerfotos, dann wenigstens von einer Kleinlibelle, die den Winter im Namen führt: .

Die Winterlibelle Sympecma fusca zählt zu den Teichjungfern und trägt ihren deutschen Namen, weil sie als einzige heimische Libellenart nicht als Larve, sondern fertig entwickelt wie auf den Fotos in der Vegetation verborgen überwintert; an sonnigen warmen Wintertagen Tagen kann es vorkommen, dass sie herumfliegt und sich danach wieder verbirgt. Dieses etwas unorientiert scheinende Männchen auf einem verblühten Wiesenmargeriten-Stängel habe ich nicht jetzt, sondern Ende August 2015 auf der > ‚Margeriteninsel‘ im Garten fotografiert. Wahrscheinlich gehört dieses Tierchen bereits zur August-Generation des vergangenen Sommers, die jetzt gerade überwintert, denn die jeweils bereits überwinterte Generation paart sich im April und stirbt im Juni. Die Larven der Winterlibelle Sympecma fusca leben in stehenden Gewässern bis zu einem Meter Tiefe, halten sich aber meist in Tiefen um zwanzig Zentimeter auf. Auch in ziemlich kleinen Gartenbiotopen könnten also ihre Larven heranwachsen, weshalb sie mittlerweile in Deutschland nicht mehr als stark gefährdete Art gilt, wie vor ein paar Jahren noch.

Fotos vom 29. August 2015 im Garten, Lüchow im Wendland, Lüchow-Dannenberg, Niedersachsen. Bitte die kleinen Bilder zum Vergrössern anklicken.

3 Gedanken zu “Winterlibelle

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