Gemischte Eindrücke – am zweiten Tag in Lissabon (23)


Von „Impressionen“ nennt man das wohl immer, wenn das exakte Betiteln von Bildern schwerfällt, nicht nur, weil das exakte „Wo“ weniger wichtig ist, als das „Gefühlte“ des Weges, und wenn das auch noch so ein diffuser Mischmasch aus Schrecken und Gefallen ist, dann sind das eben gemischte Eindrücke.
So verhielt es sich auch mit dem Wegverlauf zu diesen Bildern > kleinen Stück Weg ganz nah am Castelo de São Jorge. Auf deren erstem schaut man die Calçada do Menino de Deus hinunter, über die Rua São Tomé hinweg bis in die Rua das Escolas Gerais. Man kann auch den umhäkelten Baum an den Escadinhas de São Tomé darauf entdecken.
Dabei stand ich etwas oberhalb des gepflasterten > „Amália“-Portraits von Alexandre Farto bzw. Vhils, denn letzten Endes bin ich um diesen Platz ja doch herum- und dann die Calçada do Menino de Deus und über den Largo do Menino de Deus weiter hinaufgegangen.
An dessen Ende fühlte ich mich, nach der engen Gasse vom zweiten Foto, von immer mehr staubenden und lauten Baustellen dermassen umzingelt, dass ich am Travessa do Açougue schon daran dachtem wieder umzukehren.
Auf den Fotos sieht man nichts davon, weil ich lieber die schön mit Azulejos geflieste Fassade des Hauses fotografiert habe, vor dem gerade kein Gerüst stand, und auch die Schlafanzüge auf den Wäscheleinen in der nach alter Kanalisation riechenden Gasse zuvor wollte ich nicht im Bild festhalten, ich liess es lieber bei den Blumen zu Beginn. Wenn es tatsächlich um die elftausend baufälliger Häuser in Lissabon gibt, dann steht auf der östlichen Seite der Festung anscheinend ein beträchtlicher Teil davon.
Das Argument, dass Baustellen überall waren, brachte mich wieder davon ab und weiter zur Weggabelung der beiden schmalen Strässchen Costa de Castelo (mit Katze) und Calçada de Santo André, aus der auf dem Bild gerade die Strassenbahn herauskommt. Nach einem kurzen Blick in beide entschied ich mich für die ruhigere von beiden und wählte die Costa de Castelo. – Fotos vom 30. März 2016, Lissabon, Portugal. Zum Vergrössern bitte die kleinen Bilder in der Galerie anklicken.

4 Gedanken zu “Gemischte Eindrücke – am zweiten Tag in Lissabon (23)

  1. Diese niedlichen Gassen mit den kleinen alten (wenn auch oft kaputten) Häusern spricht mich doch mehr an, als die weißen Prachtbauten, auch wenn die oft ganz schön imposant und aufwendig im Baustil sind. Das bewunder ich durchaus, aber das andere hat für mich einfach mehr Atmosphäre. Interessante Blicke !! Gefällt mir gut 🙂

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