Noch zwei Fassaden in der Rua da Boavista (3/6)

Noch zwei Fassaden in der Rua da Boavista, weil die Perspektive hier zusammenpasste, aber nicht zu den anderen Fotos im Eintrag zuvor, obwohl diese real direkt daneben standen:

 

Wegen des rosafarbenen Anstrichs vermittelt die geflieste plakativer Werbung für die Firma „J.Villanova Cª „ nicht den Eindruck eines Handels mit Industrie- und Schiffszubehör, aber das Haus mit den Nummern 164-160 und das blauweisse, stuckverzierte Haus mit den Nummern 156-148 auf dritten Bild im vorigen Eintrag gehörten sogar zusammen. Die 1890 gegründete Firma handelte mit Gurten, Schmierstoffen, Schläuchen und so weiter, also mit handwerklichem und frühindustriellem, sowie Schiffs-Bedarf. „J.Vilanova & Cª“ ist eine weitere Schreibweise, und die Firma gibt es auch heutzutage noch, an einem moderneren Standort.

 

Das Haus mit der Nummer 55 auf dem hochformatigen Bild steht gegenüber den beiden ersten Häusern im vorigen Artikel. Zu ihm habe ich keine so interessante Historie ausgraben können, aber es rührt an mit seiner verschmutzen Fliesenfassade, aus deren unterem Bereich die meisten Fliesen herausgebrochen wurden, und dem ausgeschlagenen grossen, grünen Holztor mit der Jahreszahl 1882 unter den drei Buchstaben MVC im Eisengitter, hinter dem sich wahrscheinlich auch einmal ein blühender Betrieb verborgen haben mag – ein ganz lissabontypisches Bild des Jammers. – Foto vom Morgen des 31. März 2016, meinem dritten Tag in Lissabon, Portugal. Zum Vergrössern bitte die kleinen Bilder anklicken.

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