Am letzten Abend in Lissabon (5/11)

So schön, wie das Wetter den ganzen Tag über gewesen war, so heftig regnete es an meinem letzten Abend in Lissabon, als ich mich mit einem vom Wind hin- und hergezerrten Schirm auf dem Weg in die Rua Nova da Trindade war, zu meinem Abendessen war, und das gab es in einem Überrest des ehemaligen Klosters der Heiligen Dreifaltigkeit bzw. Convento da Santíssima Trindade aus dem 13. Jh., das nach Auflösung der Klöster 1834 teilweise abgerissen oder zu neuen Zwecken umgebaut worden war. An dieser Stelle richtete ein Unternehmer aus Galizien eine Bierbrauerei ein, die Cervejaria da Trindade, und deren Eigentümer Manuel Moreira Garcia liess sich auf einer weiteren, benachbarten Parzelle mit Front zum Largo Rafael Bordalo Pinheiro auch ein sehr schmuckes Wohnhaus errichten, die Casa do Ferreira dos Tabuletas, das es hier im Blog schon einmal zu sehen gab > Lissabon – Stadtbummel am ersten Abend. Allegorische Bildwerke desselben Fliesenkünstlers, Luís Antonia Ferreira, der den Fassadenschmuck schuf, schmücken seit 1863 auch den Schanksaal im ehemaligen Refektorium der Mönche:

Dort habe ich zu Abend gegessen, wollte aber nicht wild herumfotografieren. Wer trotzdem die schönen Räume ansehen will, kann das auf der Webseite des Hauses tun > Cervejaria da Trindade, und mehr über dessen Geschichte lesen.
Nach dem leckeren Abendessen regnete es leider noch immer und ich beendete den Abend mit einem Gläschen Portwein beim Kofferpacken im Hotelzimmer, denn für den Rückflug nach Hamburg am kommenden Morgen musste ich sehr, sehr zeitig aufstehen. – Foto vom Abend des 2. April 2016, Lissabon, Portugal; zum Vergrössern bitte das Bild anklicken.

5 Gedanken zu “Am letzten Abend in Lissabon (5/11)

  1. Soll das heißen … ist es wirklich schon vorbei … mit Lissabon 2016?
    Ich hab‘ gerade gesehen, dass ich am 06.06.16 deinen damaligen „Abflug“-Artikel kommentiert hatte. Obwohl ich also unglaublich lange gebraucht habe, ist es mir kürzer vorgekommen, weil es jederzeit äußerst kurzweilig war!
    Es ist einerseits schade, dass dein Reisebericht nun auch für mich zuende ist, andererseits wartet ja auch genügend Neues von Dir 🙂

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