Hochsommer – Wasserdost im Garten

Wenn der rosa Wasserdost Eupatorium cannabinum, im Garten zu blühen beginnt, und zusammen mit dem hellvioletten Kandelaber-Ehrenpreis und den braunroten Bahnwärter-Taglilien im Wind schunkelt, dann illustriert das für mich den Begriff „Hochsommer“,vor allem, wenn unser kleines Haus auf dem Foto halb dahinter verschwindet.

Als hätten die Tagpfauenaugen Inachis io auf den Wasserdost gewartet, ist nun im Juli, nach einer pfauenaugenlosen Phase, auch die Sommergeneration eingetroffen und flattert zusammen mit anderen Schmetterlingen und verschiedenen Hummeln um den Wasserdost herum – wobei das „Flattern“ an dieser Stelle der Phantasie überlassen bleibt, denn die Falter zeigten fast sofort nach einer Landung nur die schwarzbraunen Unterseiten ihrer bunten Flügel. Auch das Ochsenauge im Hintergrund hat sich nach jedem, bei dem starken Wind ziemlich häufigen, Blütenwechsel immer schnell wieder zusammengefaltet.
Von den vier oder fünf verschiedenen Hummelarten, die ich vorwiegend dort beobachtet habe,sind hier eine ziemlich grosse, im grauen Pelz hellgelb und überhaupt gestreifte Hummel mit weissem Hinterteil, eine > Heidehummel Bombus jonellus zu sehen und eine kleinere schwarze Steinhummel Bombus lapidarius mit orangefarbenem Hinterteil.
De Fotos sind vom Vormittag des 10. Juli 2016 im Garten, Lüchow. Zum Vergrössern bitte die kleinen Bilder in der Galerie anklicken.

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4 Gedanken zu “Hochsommer – Wasserdost im Garten

    • Dies ist die einheimische Wildform, Gewöhnlicher Wasserdost oder das Kunigundenkraut (Eupatorium cannabinum), Europa, Nordafrika und Vorderasien gibt es nur diese Art, alle anderen sind für den Gartenfreund eingeführte Arten aus Nordamerika und Ostasien, die könnten sich an einen etwas anderen Zeitplan halten. Was hast du denn für eine Sorte?

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  1. Dieser Staudensaum macht sich wirklich großartig vor eurem Haus – und für die Insekten!
    Und hier wird der bei uns allüberall anzutreffende Wasserdost von einigen leider sogar als „wucherndes Unkraut“ angesehen … unfassbar …

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    • Es kommt wohl sehr auf die Umstände an. Bei uns ist er überhaupt nicht häufig,aber viele Menschen tendieren ja dazu, Unkraut zu nennen, was von allein „draussen“ vorkommt und dann und ohne ihre Genehmigung auch in den Garten kommt.
      Ich bin hier wahrscheinlich auch die Einzige, die Wasserdost als Wildpflanze im Garten hat, weil meine Mutter Anfang der 70er auf die Idee gekommen war, an anderer Stelle in der Feldmark einen kleinen Bulken mitzunehmen. Seitdem gibt es Wasserdost im Garten und er ist wirklich leicht im Zaum zu halten.
      Es gibt übrigens auch Kultursorten, aber deren Wasserbedarf soll höher sein, sonst hätte ich die in den vergangenen Jahren auch noch versucht. Vielleicht dieses Jahr, wenn das mit der Regennässe so weitergeht ….

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