Vögel im Garten – die ersten Bilder vom Januar 2017

Heute früh war das stürmische Wetter der vergangenen Tage abgezogen und hatte einige Zentimeter Schnee unter einem frostigen, aber sonnigem blauem Himmel da gelassen – endlich war es wieder hell und ruhig! Auch den Vögeln schien es zu gefallen, nicht mehr so heftig herumgeschaukelt zu werden auf wogenden Zweigen und schwankenden Futterstellen, die ich im Garten aufgehängt habe.

Auf den ersten beiden Fotos sitzen Sperlinge an einem Körbchen mit Fettfutterknödeln: mit dem grauen Scheitel sind es ein Haussperling, mit Kastanienbraun auf Kopf und Nacken Feldsperlinge.

Auf dem oben offenen Körbchen sitzen Kohlmeisen (oben) und Blaumeisen (unten). Dass mehr Spatzen als Meisen die Futterstellen anfliegen, scheint die Meisen nicht zu beeinträchtigen, ….

… denn sehr oft fliegen sie mit Körnern oder Nussteilen wieder zum Aufmeisseln in nahegelegene Zweige, und so eine kleine energische Blaumeise kann sich auch mal recht erstaunlich durchsetzen.

Meine Lieblinge sind aber die beiden Rotkehlchen, von denen hier nur das eine zu sehen ist, ich weiss aber, dass noch ein weiteres gleichzeitig unterhalb einer anderen Futterstelle auf der gegenüberliegenden Seite des Hauses sass.

Ein unregelmässiger Gast, der die Futterstellen im Garten indirekt nutzt, ist ein Sperber. Hier hat er sich gerade mit einem erbeuteten Sperling in die grosse Eiche zurückgezogen. Es sei ihm gegönnt. Die Fotos sind durch das Fenster in den Garten hinaus aufgenommen, am 5. Januar 2017, Lüchow im Wendland, Niedersachsen. Zum Vergrössern bitte die kleinen Bilder anklicken.

22 Gedanken zu “Vögel im Garten – die ersten Bilder vom Januar 2017

  1. Bei mir sieht es in diesem Jahr ganz anders aus. Nach viel Flugbewegungen im letzten Jahr (Spatzenschwarm, Großfamilie Blaumeisen, etliche Kohlmeisen, zwei Häher, mehreren Amseln und einzelnen Vertretern anderer Arten), sind in diesem Jahr nur noch eine Amsel und wenige Kohlmeisen zu Gast. Schade.

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    • Ich werde heute zählen, und bin froh, dass es endlich nicht mehr stürmt, sondern windstill ist, und wegen des strengen Frosts mit -8°C werden die Vögel sich wahrscheinlich ebenso blicken lassen wie gestern.
      Aber ich habe auch nicht jeden Tag viele gesehen, das geht hier am Rand zur Feldmark immer schubweise. Häher sind oft täglich bei mir und sogar zwei und mehr, aber dann, wenn ich zählen will, ausgerechnet nicht. Raubvögel ebenso. Ich merke ausserdem immer, ob ein Nachbar auch füttert, oder z.B. über die Feiertage verreist ist.
      Wenn ich die bisher verbrauchten Futtermengen bedenke, denke ich aber auch, dass es insgesamt weniger Vögel gewesen sein müssten.

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  2. Die Fotos sind herrlich ! Sieht aus, als säßen sie alle auf ner Schaukel 🙂 Diese Bilderserie ist super !!! Und das Rotkehlchen ist natürlich allerliebst !! Schade, „meins“ habe ich seit Wochen nicht mehr gesehen. Weggezogen ? Obowhl ich meine, es hin und wieder zu hören.

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  3. Irgend etwas mache ich falsch – habe zwei so Meisenknödel in zwei verschiedene Bäume gehängt und kein Vogel geht dran. Aber hier ist es auch auch nicht so recht winterlich und auf den Feldern gibt es genug zu fressen …

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    • Das ist bei mir anfangs auch so vorgekommen. Die Vögel brauchen lange, bis sie das Angebot bemerken, haben aber, wie es scheint, ein gutes Gedächtnis und kommen in den Folgejahren fast sofort zu derselben Stelle.

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  4. Toller Bilder-Einstieg in das Vogel-Garten-Jahr ’17!
    Hier war das Rotkehlchen in diesem Winter (’17/18) zunächst äußerst furchtlos und verscheuchte sogar einige etwas größere Vögel. Ausgerechnet der noch kleinere (und/aber frechere) Zaunkönig vermochte es dann, das Rotkehlchen in seine Schranken zu verweisen 😉

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    • Das liest man häufiger, dass es mutige Rotkehlchen auch gibt, aber „meine“ hier verhalten sich auch in dieser Futtersaison scheu, was u.a. daran liegen mag, dass die Futterstationen frei stehen, wo sich die Rotkehlchen in meinem Garten doch am liebsten sonst am liebsten genau so verstecken wie der Zaunkönig. Beide waren nur ganz, ganz selten am Futterplatz zu beobachten, ganz als wollte sie nicht gesehen werden und auch keine Gesellschaft haben dabei.
      Für den nächsten Fütterungszeitraum 2018/19 hoffe ich für eine der Stationen einen Platz zu finden, der unten herum mehr Schutz bietet, und den anderen wieder ganz frei aufstellen. Vielleicht kommt das den Wünschen der „Heckenhuscher“ mehr entgegen.

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