Im Garten beobachtete Wildbienen

 

In der Galerie sind verschiedene Wildbienen zu sehen. Wenn man die kleinen Bilder in der Galerie zum Vergrössern anklickt, kann man auch die Bezeichungen besser lesen. Die Fuchsrote Erd- bzw. Sandbiene Andrena fulvasah ich an Obstblüten, auch Rotschopfige Sandbienen Andrena haemorrhoa und Gemeine Sandbiene Andrena flavipes – das sind die Sandbienenarten, die ich bisher im Garten am häufigsten gefunden habe. Es sind aber auch Mauerbienen unterwegs. Ob es alles dieselben sind, wie ich sie auf dem Insektenhotel „erwischt“ habe, bin ich nicht so sicher. Auf einem der Bilder ist tatsächlich nur eines der Löcher im sandigen Boden zu sehen. Bitte bei Sandbienen & Co. im Rasen die Einstellung des Mähwerks nicht so tief einstellen, ihren Höhlen zuliebe. – Fotos vom 19. und 20. April 2017 im Garten, Lüchow im Wendland, Niedersachsen. Weder sah ich Honigbienen im selben Zeitraum, noch Hummeln. Man wird wohl umdenken müssen: auch die keinen Honig abliefern, sind zu beachten und zu schützen, weil sie nämlich in diesen Wochen die einzigen sind, die sich als Bestäuber an den Obstblüten beobachten lassen.

10 Gedanken zu “Im Garten beobachtete Wildbienen

  1. Als unser Kirschbaum blühte, gab es ein paar wenige Hummeln und noch viel weniger Bienen. Dazu kam dann Frost.
    Dieses Jahr wird es kaum Kirschen geben. Es ist auch immer noch ziemlich kalt und kaum sonnig.

    Hab ein schönes Wochenende.

    Liebe Grüße von Mathilda ♥

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  2. Das ist ja der Wahnsinn, was bei dir alles im Garten kreucht und fleucht ! Ich glaube, ich komme demnächst mal mit einem Forschungskoffer und Bestimmungsbuch vorbei, haha !! Nein, fantastisch, daß du den kleinen Bienen so einen tollen Lebensraum bietest ! Was für eine Vielfalt, wenn man sie läßt. Schön 🙂

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    • Das sich ausgerechnet die Stelle mit dem schlechtesten Boden als Quelle der Freude herausstellt, hätte ich auch nicht gedacht. Es war ja eine Art Flucht nach vorn, weil der Maulwurf immer wieder von unten Sand hochgeschoben hat, so dass die ohnehin zu dünn aufgebrachte Mutterbodenschicht auf der Stelle, auf der früher ein altes Gebäudefundament war, in kurzer Zeit nicht mehr „Gartenboden“ war.
      So ist dieses Fleckchen schon fast exotisch.

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  3. Unglaublich, was ihr da an Bienen-/Wespenarten im Garten habt!
    Liegt wohl einmal am Sandboden, aber sicher noch mehr an deiner naturnahen Gärtnerei.
    Hier bei uns auf lehmigem Boden über Schiefer und mit bisher zu wenig Augenmerk auf „Insektenförderung“ ist die Bienen-/Wespenwelt doch leider recht dürftig …

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    • Der Sand ist mit Sicherheit ein Grund dafür, dass die grabenden Insekten sich dort gern ansiedeln, und auch richtungsgebend für die Art meiner Gartenidee, Inseln sich herausbilden zu lassen, weil es sich schon so anbietet.

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