Bei Dolní Radslavice

Vom vorigen Halt nahe der Autobahnabfahrt Dresden Südvorstadt bei Bannewitz war es nicht mehr weit bis zur Grenze nach Tschechien, doch bis zum nächsten Halt und Fotos wurden weitere dreieinhalb Stunden bzw. noch über dreihundert Kilometer mehr verfahren. Erst in der Hügellandschaft des Krischanauer Berglands (Křižanovská vrchovina) auf der Böhmisch-Mährischen Höhe, gut fünfzig Kilometer vor Brünn / Brno, gab es wieder eine längere Pause:

 

Zu meiner grossen Freude tanzten viele Schmetterlinge über den bunten Wildblumen am Wegrand einer schmalem Landstrasse, die sich hügelan hinter dem Dorf Dolní Radslavice gabelte, um wahlweise zu den Dörfern Lhotky bzw. Kúsky zu führen. So sah das Fleckchen Erde aus, von dem ich dem Wind einige Bilder abtrotze:

 

Fotos vom Nachmittag des 6. Juli 2017, bei Velké Meziříčí / Gr. Meseritz, Tschechien, von der Autobahn E50 abgefahren, insgesamt noch etwa 180 km vom nächsten Etappen-Ziel entfernt: Wien in Österreich. Zum Vergrössern bitte die kleinen Bilder in der Galerie anklicken.

6 Gedanken zu “Bei Dolní Radslavice

  1. Da gibt es wirklich feine Gegenden, in denen man zumindest den Vorteil hat, keinem Touristen zu begegnen. Kenne dergleichen aus Polen, wo ich um die Jahrtausendwende mehrmals im Jahr gewesen bin. Sogar solche Kreuze mit Blechkruzifixen gibt es dort auch.

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        • Ja, aber ist es doch auch, genau wie die Madonnen mit bunter Neonbeleuchtung. Mich verwundern die pragmatischen Züge im Zusammenhang mit Religion immer wieder, vor allem, weil wir hier bei uns im Wendland im öffentlichen Raum außer Verkehrszeichen und Aufstellern von Politik, Flohmarkt und Schützenfesten sowie ein paar gelben Xen wenig anderes Richtungweisendes herumstehen haben.

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          • So eine schaurig-schöne Madonna ist mir im Wendland tatsächlich nicht begegnet, hier, im katholischen Rheinland, wo es eine Zeitlang Mode war, sich im Garten eine eigene „Lourdes-Grotte“ zu bauen, schon eher.

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