Denkmäler am Gellértberg

Außer des schon erwähnten Paulinerklosters Pálos kolostor an der Felsenkirche Sziklakápolna, am unteren Südrand des Budaer Gellértberges Gellért-hegy nahe der Freiheitsbrücke Szabadság Híd auf Bild 1 , fallen einem im Weitergehen weitere Denkmäler am gegenüberliegenden Donau-Ufer immer wieder ins Auge, wenn auch nur in der Ferne und teilweise verdeckt.

 

Da wäre auf Bild 2 die zum Himmel gewandte > Freiheitsstatue Szabadság szobor oben, die 1947 von Zsigmond Kisfaludy Strobl als Teil einer ganzen Gruppe geschaffen worden ist, (der Bekämpfer des Drachens ist darunter bzw. davor und klein auch erkennbar) und als Nationaldenkmal an die im Zweiten Weltkrieg bei der Befreiung Ungarns gefallenen Soldaten erinnert. Näher zur Elisabethbrücke Erzsébet Híd ist – auf Bild 3 – das zum Ufer von Pest ausgerichtete > Gerhardus – Monument Szent Gellért szobor am Fuß des felsigen und von Bäumen bestandenen Berges zu sehen.
Die Bronzeplastik selbst wurde 1904 vom Bildhauer Jankovits Gyula geschaffen, an der gesamten Anlage waren noch weitere beteiligt. Das Monument stellt Bischof Gellért (ursprünglich Giorgio Sagredo aus Venedig) dar, der laut Legende Mitte des 11.Jh. bei einem Aufstand der Magyaren gegen die gewaltsame Christianisierung in ein Fass gesperrt den Hügel herunter in die Donau gestürzt worden sein soll, und so als Märtyrer heiliggesprochen wurde.

 

Bei dem roten, burgähnlichen Gebäude im Hintergrund handelt es sich um ein „normales“ Haus an der Orom utca, zwar alt, aber wohl kaum mehr als schätzungsweise gut hundert Jahre und keine alte Befestigung. Das muss man nicht unbedingt alles wissen, aber weil ich sie nun einmal gesehen habe und mehr darüber erfahren wollte, ist dies wieder einmal ein Artikel, der vielleicht für den aussenstehenden Betrachter entbehrlich sein mag, aber mein Gefühl für die Vollständigkeit meiner Erlebniskette befriedigt.
Die Fotos sind vom Mittag des 11. Juli 2017, als ich Brombeeren essender Weise über den Belgrád rakpart Richtung Belváros-Lipótváros (deutsch „Innenstadt-Leopoldstadt“) ging. Zum Vergrössern bitte die kleinen Bilder in der Galerie anklicken.

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