Nachmittags in Lüneburg

Einige Fotos habe ich noch, die auf der Rückfahrt von Hamburg nach Lüchow entstanden sind, nämlich diese bei schwindendem Licht eilig aufgenommene Eindrücke von einer sehr kurzen Stippvisite in der ebenfalls von eiskaltem Wind durchwehten Altstadt von Lüneburg, am inzwischen schon späteren Nachmittag des 24. Februar 2018 :

Bitte die kleinen Bilder in der Galerie zum Vergrössern anklicken, dann werden auch die Strassenbezeichnungen unter den Fotos zu sehen sein, ebenso beim Mouseover. – Leider war es wirklich so hundsgemein kalt, und wir noch zu verfroren vom Herumlaufen in Hamburg, dass die schöne Stadt Lüneburg bei dem Besuch zu kurz kam, und viele der alten Backsteingiebel lagen bedauerlich kontrastarm im Schatten.

Viele der alten Gebäude stammen aus dem 14. bis 16. Jh., das Stadtbild der Altstadt wurde glücklicherweise ab etwa 1970 vor einer übermässigen Modernisierung gerade noch so eben bewahrt, und so hat man beim Stadtbummel viele Giebelhäuser der norddeutschen Backsteingotik- und -renaissance in Gestalt von Treppen- bzw. Staffelgiebeln, aber auch klassizistischen Dreiecksgiebeln zu sehen bekommt. Wegen meiner seit der Kindheit bestehenden Vertrautheit mit dem Anblick solcher Giebel hatte ich darum auch die Stadt Gent im belgischen Flandern bei meinem Besuch als ganz besonders ansprechend empfunden, > Artikel im Blog dazu .

Für das Wendland war Lüneburg als Sitz vieler Verwaltungs- und Bildungseinrichtungen nicht erst in jüngerer Zeit bedeutend, sondern offiziell schon seit fast 700 Jahren, denn 1320 ging die Grafschaft Lüchow in den Besitz des Hauses Braunschweig-Lüneburg über. Wer im Kreis Lüchow-Dannenberg grössere Einkäufe machen möchte, Kulturveranstaltungen besuchen, studieren oder auch nur bestimmte Berufschulzweige besuchen, fährt nach Lüneburg.

Wer möchte, kann sich Informationen zu der alten Salz- und Handelsstadt, die auch einmal ein bedeutendes Mitglied der Hanse war, bei Wikipedia anlesen > Wikipedia: Lüneburg, noch interessanter in geschichtlicher Hinsicht sind aber die gegliederten und bebilderten Seiten über Lüneburger Geschichte hier: > www.lueneburger-geschichte.de

13 Gedanken zu “Nachmittags in Lüneburg

    • Salzwolf für Salzstadt – passt gut 🙂
      Es ist viel zu wenig zu sehen, aber es war auch eher nur ein spontaner Abstecher, nachdem man sich vorher von Hamburg schon erschöpft gefühlt hatte. Andererseits ist es – sachlich betrachtet – eine sehr empfehlenswerte, weil kontrastierende Kombination.

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    • Thank you, Chronosfer, that woul be a good plan, but if you do, chose a time between late April and September, for the climate during our cold seasons might horrify you.
      To me, it is also a lovely place even in December, with the Christmas market in the old city, of course best with snow. 🙂

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