Die ersten Sandbienen

Wirklich frühlingshaft: das Erscheinen der ersten Gewöhnlichen Sandbienen Andrena flavipes, die ich im Garten an den Blüten der Gänseblümchen Bellis perennis beobachten konnte. Allerdings benahmen sich zwei davon ziemlich verwirrend:

 

Während die eine auf einer der Blüten sass, wurde sie plötzlich von einer zweiten Sandbiene angeflogen und beide landeten für kurze Zeit wild zappelnd im Gras. Es war nicht erkennbar, ob es sich um eine Paarung handelte, oder um einen Angriff. Wenn ich es beim Nachlesen richtig verstanden habe, verfährt das anfliegende Männchen tatsächlich sehr oft nach dem Prinzip von Versuch und Irrtum.

18 Gedanken zu “Die ersten Sandbienen

    • Wenig, bei mir werden die meisten Krokusse & Co. regelmässig von Wühlmäusen aufgefressen, weil der Garten direkt am Feld angrenzt, es bleiben ihnen augenblicklich wirklich nur die Gänseblümchen. Sandbienen wollen ja offene Blüten, in der Natur gibt es hier bisher noch gar keine.

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      • Oje. Komisch, daß die sich dann trotzdem rauslocken lassen. Naja, wenn die Sonne auf ihre Nester scheint. Auch die Hummelköniginnen müssen ja sehen, wo sie was finden…hoffentlich blüht bald mehr. Kannst du nicht einen Notkauf Veilchen oder sonstiges passendes machen? So als Sandbienenbistro?

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                • Ja. Das ehemalige Zonenrandgebiet, Lüchow-Dannenberg, ist nach der Wende in jeder Hinsicht elender geworden als je zuvor, und darf lediglich als Autobahnmaut-Sparstrecke für Unmengen von LKWs herhalten, die von Hamburg kommen und die gratis Abkürzung nach Berlin, Wolfsburg, Magdeburg und weiter durch unsere dafür ungeeigneten Kleinstadtstrassen und Dörfer nehmen und alles kaputtfahren. Wir haben weder schnelles Internet noch Autobahn, und auch die Eisenbahn ist eingestellt worden, wirtschaftlich uninteressant für die Ansiedlung von irgendwelchen Gewerben – da sollte man doch direkt froh sein, dass Gorleben als Endlager und Arbeitgeber doch noch nicht vom Tisch ist. Den Gemeinden fehlen die Steuereinnahmen der gutverdienenden Generation, die zur Ausbildung woanders hingegangen ist und wegbleibt, bis im Rentenalter das billige Leben wieder eine Überlegung wert wird. Die Schulkinder haben vielerorts inzwischen keinen Schwimmunterricht mehr, weil die beheizten Freibäder geschlossen wurden und die Hallenbäder entweder zu teuer sind, oder mit einem schielenden Auge auf die nicht vorhandenen, aber möglicherweise im falschen Moment abgeschreckten Touristen keine Schulkinder wollen. Trotzdem kämpfen auch die Handvoll Hallenbäder in einem 80 km² grossen Landkreis um ihr Überleben und stehen ständig kurz vor der Schliessung.

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