Wildbienchen

2018-06-10 Lüchow Garten  Bahnwärter-Taglilie mit kleiner Wildbiene

In so einer grossen Blüte wie die der Braunroten Taglilie Hemerocallis fulva, auch Bahnwärter-Taglilie genannt, wirkt so eine winzige Wildbiene noch kleiner. Neuerdings, wo man sie in Ermangelung ihrer grossen Honigbienen-Kolleginnen mehr beachtet, macht man sich über die Namen mehr Gedanken als früher, wo sie einfach gedanklich in der Schublade „u.v.m.“ ihren Platz hatten. Dennoch: in diesen Bereichen der Winzlingshaftigkeit gebe ich das Bestimmenwollen auf* und beschränke mich auf die Freude über ihre Anwesenheit. – Foto vom 10. Juni 2018 im Garten, Lüchow im Wendland, Niedersachsen.

*Wenn aber jemand trotzdem einen Vorschlag hätte: bitte gern!

 

11 Gedanken zu “Wildbienchen

  1. …reich mir eine Lupe 😉 Die „großen“ Maskenbienen lassen sich ja noch bestimmen, aber bei ihren 3 mm Kollegen gebe ich es auch auf. Man liest ja häufig, daß die genaue Bestimmung nur noch am Insekt möglich ist und da sie uns lebendig lieber sind 🙂 Man sollte sich vielleicht nur noch ein Pseudonym überlegen, sonst läuft es immer auf Minibiene und Miniwespe hinaus…

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    • Ja, die Bezeichnungen werden schnell monoton, aber andererseits sind viele Menschen mit nur zwei Handvoll Insektennamen völlig zufrieden: Schmetterling, Motte, Biene, Hummel, Wespe, Käfer, Fliege, Mücke und der Rest heisst Igitt und Sch… Stechviechzeug .
      Also: Hauptsache, die Kleinen sind da!

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      • ^^ So ist es wohl, obwohl eigentlich nicht zum Lachen, aber es klingt so treffend. Okay, ich war auch nicht immer der Insekten-Blumen-Spezialist, aber wenn wir früher was ungewöhnliches gesehen haben, haben wir zu Hause im Bestimmungsbuch nachgeschaut, weils einfach interessant war. Allerdings bin ich erst die letzten Jahre drauf gekommen, mich mehr damit zu beschäftigen. Je näher man am Leben dran ist, umso faszinierender ist es. Leider gibt es genug Menschen, die meilenweit davon entfernt sind. Ja, Hauptsache, unsere Kleinsten sind da 🙂 WIR freuen uns!

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        • So ist es. Das war bei mir recht ähnlich. Als Kind und Jugendliche haben mich mehr die Pflanzen interessiert, die Insekten kamen erst später, eigentlich erst bei den Urlauben in den 80ern in Frankreich und Spanien. Wobei Ich ja mit Kindheit in den 60ern und 70ern bereits unbewusst ein spritzmittelbedingtes Insekten- und Vogelsterben miterlebt haben muss. DDT und E 605 waren damals. Kann sein, dass damals die Erlebnisqualität hinsichtlich Insekten auch weniger gegeben war.
          Insofern hoffe ich, dass auch Verbote in der heutigen Zeit wieder nützen.

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