Nachtkerzen

Sie haben sich, vor Jahren mal von Spaziergängen als Samen in der Jackentasche mitgebracht und im Garten ausgesät, gut vermehrt, die Gemeinen Nachtkerzen Oenothera biennis und sie sind nicht nur abend- und nachtkativ, sondern halten ihre Blüten an Tagen mit bedecktem Himmel und sogar bei Regen offen. Darum sind sie nicht nur für Nachtfalter interessant, sondern auch für Hummeln, Bienen und Schwebfliegen, die ich alle schon in den Blüten beobachten konnte:

Von oben nach unten sind zu sehen eine Ackerhummel, mehrere Wildbienen und – dazwischen – eine Schwebfliege. Ab und zu finden sich auch Rapsglanzkäfer ein, aber auf diesen Bildern vom 18., 19. und heutigen 24. Juni 2018 sind gerade keine zu sehen. Aufgenommen sind alle Fotos an verschiedenen Stellen im Garten, Lüchow im Wendland, Niedersachsen.

Nachtkerzen zählen zu den eingebürgerten Neophyten, gelangten bereits im 17. Jh. von Nordamerika nach Mitteleuropa, sind Pflanzen mit ganz erstaunlichen, auch wieder in Vergessenheit geratenen Eigenschaften und Fähigkeiten und es lohnt sich in jedem Fall, den > Wikipedia-Artikel: Gemeine Nachtkerze zu lesen.

6 Gedanken zu “Nachtkerzen

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