Von Zartrosa bis Magenta

Von Zartrosa bis Magenta: diese Blütenfarbtöne finden sich bei Wild- und Gartenpflanzen aus ganz verschiedenen Pflanzenfamilien gleichermassen gerade quer über den Garten verteilt. Hier sind einige Beispiele davon:

Zwar hatte ich einige zusätzlich Malvensamen in der ehemaligen „Margeriten-Insel“ verstreut, aber es gibt nach wie vor nur eine der zartrosa blühenden Moschusmalven Malva moschata in der Wiesen-Insel, die anderen Samen sind nicht aufgegangen; aber sie hat häufigen Besuch von schlanken, dunklen Wildbienen: vielleicht werden es nächstes Jahr mehr.

2018-06-19 Lüchow, Garten, Kleine Wildbiene auf Japan-Spiere (Spiraea japonica)

Die Blüten der Japanischen Zwergspiere Spiraea japonica hatte ich mir, vor allem wegen des Erfolgs der Sibirischen Fiederspiere, für Insekten anziehender vorgestellt, aber ich sehe nur ab und zu mal eine Fliege oder, wie hier gerade, eine kleine Wildbiene darauf. Vielleicht ist sie auch zu früh dran und ihre Klientel noch nicht da …

Der Wasserdost Eupatorium cannabinum öffnete allerersten Blüten Ende Mai. Als hätte es eine Erkenntnis des Irrtums gegeben, kamen erst Mitte Juni weitere dazu und ziehen nun vorwiegend kleine Wildbienen und Fliegen an. Die Veränderliche Krabbenspinne Misumena vatia legte bereits an Körperumfang deutlich zu.

Die Blütezeit der stachellosen Brombeere Rubus fruticosus hatte mit gefüllten purpurrosa Blüten begonnen. Nach den trockenen Wochen blüht sie sparsamer. Was die Ameisen da suchten, ist nicht erkennbar, Blattläuse sah ich nicht. Vielleicht nehmen sie den Weg, um in den Haselstrauch zu gelangen, in den die Brombeere klettert.

Diese kleinen dunklen Hummeln mit dem nur wenig hellbbraunem Hinterteil und der schmalen, grauen Binde hinter dem KopfHummeln – Steinhummel oder nicht ? – sind gerade häufiger im Garten, entlang der buschigen Ränder. Die für sie riesige Blüte der Mauretanischen Malve Malva sylvestris mauritiana kommt ihr offensichtlich sehr recht.

Hier ist nicht die Bestimmung undeutlich, sondern leider das Foto, denn wie die Grosse bzw. Garten-Wollbiene Anthidium manicatum an den filzigen Stängeln der magentafarben blühenden Kronen-Lichtnelken Silene coronaria wollige Pflanzenfasern für ihren Nestbau sammelt, hätte ich gern deutlicher gezeigt.
Fotos vom 18. bis 20. Juni 2018, im Garten, Lüchow im Wendland, Niedersachsen.

3 Gedanken zu “Von Zartrosa bis Magenta

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