Eine ganz gewöhnliche Honigbiene


Eine ganz gewöhnliche Europäische Honigbiene Apis mellifera, wie ich sie von früher hier in Norddeutschland täglich in grösserer Zahl zu sehen gewohnt war. Damals wäre ich nicht auf die Idee gekommen, sie am Weissklee Trifolium repens als etwas Besonders zu empfinden. Seit ich aber in den vergangenen Jahren mehr Wildbienen als Honigbienen im Garten beobachte, hat die nostalgisch wirkende Weisskleeidylle erwähnenswerte Erlebnisqualiät und wird mit gleich zwei Fotos gefeiert. – Fotos vom 28. Juni 2018 im Garten, Lüchow im Wendland, Niedersachsen.

8 Gedanken zu “Eine ganz gewöhnliche Honigbiene

    • Guter Einwand. Dass es ausgerechnet bei mir relativ wenige Honigbienen zu sehen gibt, hat sicher auch damit zu tun, dass in der nächsten Umgebung von mehreren Kilometern Umkreis meines Wissens niemand imkert.
      Normalerweise ist es ja so, dass ein Imker das Schwärmen seines Bienenvolks beobachtet und die Auswanderungswilligen einfängt. Geschieht das nicht, macht sich das Jungvolk davon und sucht sich eine natürliche Bleibe.
      Gibt es keinen hohlen Baum, tut es auch ein Fachwerkgebäude, und dort können sie bleiben, solange es niemanden stört, wie ich selbst vor zwei Jahren in unserem Ferienhaus beobachten konnnte:
      > Fachwerk, Rosen und Bienen | 2016/06/22 von puzzleblume .
      Das wird zwar vom Veterinäramt nicht gern gesehen, dass Bienenvölker sich auf eigene Faust davonmachen, weil es die Bekämpfung von Bienenseuchen erschwert, aber andererseits: gäbe es nicht die wild lebenden Honigbienen, denen niemand ihre Nektar- und Pollenertträge wegnimmt und sie mit wertlosem Ersatz schwächt, hätten die Bienenvölker in Imkerhand sicherlich auch weniger Probleme und durch Vermehrung mit freifliegenden Drohnen, die nicht aus der eigenen Linie stammen, eine gesündere Genetik – so denke ich zumindest ganz laienhaft.
      Bienen brauchen keinen Imker, um zu überleben, im Gegenteil. Den Honigbienen würde es längerfristig vermutlich besser gehen, ohne vom Menschen in Massentierhaltung Kasten an Kasten, Volk neben Volk, als Nutztiere gehalten zu werden.

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      • Wieso ist denn der Beitrag an mir vorbeigegangen oder hat er unter dem Umzug gelitten 😉

        Ich sehe das ähnlich. Laienhaft gesprochen, kann ich mir vorstellen, daß die Honigbienen überzüchtet sind, so wie manche Haustierrassen. Wenn man immer nur die sanftesten Bienen und die mit dem geringsten Schwarmtrieb rausfischt und weiterzüchtet, was soll da übrigbleiben? Gesund klingt das nicht. Ich bin ja immer begeistert von dieser Bloggerin, wo auf natürlicherer Grundlage geimkert und mit dem Schwarmtrieb gearbeitet wird – [einfachrosi.com/category/bienchens]

        Ich fragte mich nur kürzlich, warum wir uns über seltene Honigbienensichtungen begeistern, wenn es doch offensichtlich von den Imkern abhängt und von denen soll es ja angeblich immer mehr geben (also Hobbyimker vor allen Dingen).
        Herr Yogeshwar sagte in seiner Quarkssendung kürzlich sogar, daß die Honigbiene nicht aussterben wird, weil sie durch die Imker gepflegt wird. Der Umgang mit der Biene hat aber dazu geführt, daß sie in China verschwand und in den USA an die Grenzen ihrer Existenz gerät. So sicher scheint mir das nicht zu sein!

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        • Keine Ahnung, ob und warum. Wenn du ihn im Juni 2016 zur Kenntnis genommen hast, dann kommentarlos – Likes verschwinden beim Umzug eines Blogs, Kommentare nicht.
          Hm. Den Blog hatte ich schon mal gesehen, kann mich aber sprachlich – sorry – nicht mit ihm arragieren, mir rollt es z.B. bei „Bienchens“ einfach die Zehennägel zu schmerzhaft hoch, um weiter zu lesen. So hat jeder seins.
          Was heisst schon „nicht aussterben“ – ich habe den Beitrag nicht mitbekommen: hat Ranga Yogeshwar das wirklich so gemeint, oder sollte das nur relativieren, so wie Rinder in ihrer Gesamtheit nicht aussterben, solange es nur milch- und fleischerzeugende Landwirtschaft gibt? Wisente oder Bisons würden vermutlich Einwände erheben.

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          • Du mußt ihn ja nicht mögen, aber die Bilder dieser Bienenkisten sind doch toll und daß die Bienen schwärmen dürfen, doch auch. Das wollte ich nur zeigen 🙂
            Es klang für mich so, als würde es die Bienen immer geben, weil es auch immer Imker gibt. Würden die Bienen verwildern, kämen sie bestimmt bestens klar – solange es noch Natur gibt…

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            • Dem letzten Satz würde ich auch eher zustimmen, denn Imker halten Bienen schliesslich zur Honiggewinnung und nicht nur, um ihnen beim Fliegen zuzusehen.
              Als Kind habe ich früher im Kuhstall gesehen, dass die Kälber keine Milch bekommen haben, nicht einmal indirekt nach dem Melken, sondern eine Molke- und Pulver-Plörre, und so ist das bei der Honigbienen-Haltung im Grunde auch: Zuckerwasser statt ihres vitamin- und mineralstoffreichen, mühsam umgewandelten Honigs als Austausch – kein Wunder, wenn die Bienen-Gesundheit nicht ist, wie sie ohne den Menschen wäre.

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