Rainfarn und Wildbienen

Man traut es dem etwas streng riechenden Rainfarn Tanacetum vulgare mit seinen auf goldene Knöpfe beschränkten Blütenkörbchen nicht so recht zu, dass er auf Insekten anziehend wirken könnte.

Bei mir im Garten habe ich einige Pflanzen Rainfarn angesiedelt, am sträucherbewachsenen Rand und auch auf einer der Wiesen-Inseln. Es gibt sogar ausgesprochene Rainfarn-Liebhaber unter den Wildbienen.

Seitdem der Rainfarn blüht, gibt es an den Blüten immer etwas zu sehen, wenn man sich auch erst darauf einstellen muss, dass es sich meistens im Kleinformat abspielt und ausserdem blitzschnell.

Wie so ein Paarungsgetümmel der Seidenbienen Colletes beispielsweise. Am besten, man knipst drauflos, wenn sich überhaupt etwas bewegt und schaut erst hinterher, was los war.

Die vielen schwarzen Gewöhnlichen Löcherbienen Heriades truncorum, die ihre Pollen unter dem Bauch sammeln, lassen einen keine Überlegungen anstellen, wenn sie mit wippendem Hinterleib über die Blüten wuseln.

Und wieviele Versuche ich für diese wenigen Bilder fotografiert, gesichtet, verworfen und neu versucht habe, dafür muss man bei der Hitze schon einen gehörig an der Waffel haben – ah, genau: mit dem Veröffentlichen des Artikels habe ich mir jetzt ein Eis verdient! – Fotos vom 21. bis 29. Juli 2018, im Garten, Lüchow im Wendland, Niedersachsen.

15 Gedanken zu “Rainfarn und Wildbienen

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