Erstmal Schwerin (7) – Türsteher am Schloss

Das erste Foto von der gartenseitigen Ansicht des Schweriner Schlosses kommt dem einen oder anderen zu recht bekannt vor, denn ich hatte es schon im Beitrag zuvor verwendet, aber zur Illustration des Standorts meiner beiden „Türsteher“ oberhalb des von weitem erkennbaren bogenförmigen Portals passt es noch ein weiteres Mal ganz gut hierher.

 2018-08-17 morgens Schwerin – Blick auf das Schweriner Schloss, gartenseitig - vor der Schlossgarten(dreh)brücke stehend

Wenn man vom Schlossgarten her die Drehbrücke zwischen Schweriner (Innen-)See und Burgsee überquert hat und auf der Schlossinsel vor dem gartenseitigen Eingang des Schlosses steht, sind die beiden märchenbuchhaft wirkenden Figuren oberhalb dieses durch Quaderwerk Ähnlichkeit mit einem Burgfundament andeutenden Portal-Bereichs zu finden.

 

Anders als in meiner Anordnung im Artikel steht der Herold mit Stab und mecklenburgischem Wappen-Stierkopf auf dem Obergewand eigentlich rechts, und der Wächter mit Trompete und Schwert steht tatsächlich links; das lässt sich am Baugerüst im Hintergrund ablesen.
Der Kleidungsstil der Renaissance, mit kurzer Pumphose, bauschigen Ärmeln und Federhut entspricht konsequent dem für die Umgestaltung des Schlosses gewählten Stil der Neorenaissance, von dem später noch mehr zu sehen sein wird.

Die beiden Bilder der steinernen Figuren kann man zum Vergrössern anklicken, alle drei Fotos sind vom Vormittag des 17. August 2018, am Schloss Schwerin, Mecklenburg-Vorpommern.

4 Gedanken zu “Erstmal Schwerin (7) – Türsteher am Schloss

    • Die Details der Darstellung fand ich auch fesselnd und habe darum einige Zeit über Bildern der Mode der Renaissance verbracht. Manchmal sind die Nebendinge einer Sehenswürdigkeit mindestens ebenso spannend.

      Gefällt 1 Person

        • Von innen. Meine Eltern hatten, obwohl oder gerade weil sie Lehrer waren, eher kein Interesse daran, dass ihre Kinder irgendetwas schneller, besser oder tiefer wissen sollten als alle anderen. So richtig recht war es ihnen nicht, dass ich mir das Lesen selbst beigebracht habe, weil mir langweilig war. Keine Anleitung, keine Vorgaben – ein Segen und Freiheit für mich, denke ich heute, trotz der Bremserei durch ihr Unterlassen von Anteilnahme an meinem Tun.

          Gefällt 2 Personen

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