Zimtbär auf dem Feldweg

Mit ihm hatte ich heute Morgen zwar nicht gerechnet, hatte aber glücklicherweise eine Kamera dabei, um die Raupe des Zimtbären Phragmatobia fuliginosa, auch Rostflügelbär genannt, auf dem Feldweg zu fotografieren.

Die Raupe war sehr langsam, vielleicht war ihr auch kalt; für’s Foto war das günstig, denn die Lichtverhältnisse wären für Fotos vom schnellen Trippeln, dessen diese niedlichen Raupen sonst auch fähig wären, nicht geeignet gewesen. Man kann die Zimtbärenraupen auch im Winter bei günstiger Witterung antreffen, sogar um die Jahreswende herum.

Foto vom Morgen des 21. November 2018 in der Feldmark bei Lüchow im Wendland, Lüchow-Dannenberg, Niedersachsen. Wie schnell die Raupen sein können, zeigt mein kurzes Video in einem älteren Beitrag aus dem Oktober 2012, tatsächlich in Original-Geschwindigkeit! > Zimtbären-Raupen | Caterpillars on the road (2012/10/14)

20 Gedanken zu “Zimtbär auf dem Feldweg

    • Das Bärchen wollte auf die andere Seite des Weges. Die Nahrungsansprüche sind schlicht: Löwenzahn, Spitzwegerich, Schlehen, Jakobsgreiskraut, Brombeeren und noch einige mehr, die hier bei uns in einer feldwirtschaftlich geprägten Umgebung eigentlich nur entlang der Wege anzutreffen sind, deshalb treffe ich diese putzigen Raupen so auffallend oft dort wandernd. Vielen Dank!

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    • Letztes Jahr hatte ich welche im Garten auf einer der Wieseninseln, aber dieses magere Jahr, mit den wenigen Faltern habe ich fast keine Raupen zu gesicht bekommen, weder im Garten noch draussen.

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            • Da waren es schon weniger, vor allem ausserhalb des Gartens war es auffallend, dieses Jahr war es überall, um den Garten herum und drinnen auch. Den Raupen sind die Futterpflanzen vertrocknet, ich fürchte also, es wird sich ins kommende Jahr weiterziehen.

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              • Aber es war doch dieses Jahr an und für sich ein gutes Falterjahr. Ich habe es jedenfalls immer mal wieder gelesen. Das Früjahr fing ja gut an. Aber jede Region ist anders. Da müßte man viell. bei offiziellen Stellen gucken.

                Ich hab hier in den letzten Wochen die Amseln vermißt. Hatte schon Sorge, weil das Usutuvirus den Norden erreicht hat. Aber jetzt sehe ich endlich wieder welche. Wahrscheinlich konnten sie aus dem trockenen Boden ohnehin keine Würmer holen, so daß sie sich woanders aufgehalten haben….

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                • Ich hoffe, dass dies stimmt, auch wenn es regional in meiner Umgebung keinesfalls zutrifft, im Positiven aber wenigstens hinsichtlkich der Amseln auch nicht, die waren und sind im Garten anwesend. Alle gesund.

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                • Das höre ich gerne 🙂 Eine Freundin aus Oldenburg hatte eine kranke Amsel im Garten. Da wußte ich noch gar nicht, daß das Virus dieses Jahr schon so weit gekommen ist. Ich hoffe, ich sehe sie hier zahlreich wieder. Immerhin ein Weibchen und ein Männchen habe inzwischen mal gesehen. Das Weibchen besetzte eine Vogeltränke und ließ eine Kohlmeise nicht ran, tztzzzz.

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    • Die nicht. Denen reicht es, dass kein Frost herrscht, um sich einen anderen Futterplatz zu suchen. Wie in meinem Kommentar ganz oben, unter dem der „Wildgans“ > hier schon beschrieben, sind sie auch im Winter so richtige Tippelbrüder (und -schwestern).

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