Sperbermorgen

Noch mit der Tasse Frühstückskaffee in der Hand bekam ich heute eine Morgenüberraschung geschenkt:

018-11-24 LüchowSss Garten Sperber vor dem Fenster (5)018-11-24 LüchowSss Garten Sperber vor dem Fenster (6)018-11-24 LüchowSss Garten Sperber vor dem Fenster (8)

Dieser männliche Sperber Accipiter nisus trieb sich lange genug vor meinem Fenster im Garten herum, um die Tasse aus der Hand zu stellen, die Kamera aus dem Schrank zu holen, mich behutsam dem Fenster zu nähern und seine ganze Farbenpracht in Blaugrau, Milchkaffeebraun und Weiss mit leuchtendgelben Augen und Füssen ins Bild zu bekommmen, manchmal sogar, ohne dass Pflanzen oder ungünstige Fensterglas-Effekten dazwischen kamen.

Fotos vom Morgen des 24. November 2018, durchs Fenster in den Garten gezoomt, Lüchow im Wendland, Lüchow-Dannenberg, Niedersachsen.

40 Gedanken zu “Sperbermorgen

    • Er hat sehr empfindlich auf leise Geräusche oder schwache Bewegungen von mir reagiert, aber fand anscheinend nichts Bedrohliches. Erst ein hinter ihm vorüber fahrendes Auto, das eigentlich dreimal so weit entfernt war wie ich hinter meinem Fenster, hat ihn vertrieben.

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    • Ein Vogel, der Eleganz und Putzigkeit in sich vereint, je nachdem, ob er fliegt oder zu Fuss geht, um Stauden und Sträucher abzusuchen.
      Hast du schön gesagt. Sicher kann man dazu beitragen, dass die Wahrscheinlichkeit von Ereignissen sich erhöht, aber letztendlich sind sie doch Geschenke.

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      • Die Schönheit mancher „Erscheinungen“ ist manchmal unglaublich. Es scheint dann fast, als wäre alles perfekt um Schönheit herum zentriert. Wie eine irrsinnig getunte Maschine. Da muß eine gewaltige Kraft dahinterstecken. Ich meine das nicht religiös.

        Ich bin schon oft belohnt worden. Man bietet dem seltenen Falter genügend Zeitfenster an, zu erscheinen 🙂

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        • In dem Sinne, dass alles in Verbindung steht und die Teile in Prozessen miteinander interagieren – so schwer in Bilder zu fassen, tatsächlich, so dass sich für den als Art ziemlich frustrationsintoleranten Menschen die religiösen oder metaphysischen Vorstellungen als Lösungsvorschläge anbieten. Ich denke im Sinne deiner Beschreibung auch an eine andere Art von Zugang zu einer als Prinzip vorhandenen Teilhabe.

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          • Ich sties in letzter Zeit öfters über den Begriff „Selbstorganisation“. Auch über grundlegende biologische Prinzipien. Auch Wagners Buch „Arrival of the fittest“ war Hinweis darauf, daß sich das Lebendige selbst in Richtung mehr Fitness entwickelt.
            Noch sind das alles persönliche Bruchstücke, aber daß „Schönheit“ ein valides Prinzip ist, scheint mir einleuchtend zu sein.
            Vielleicht kann ich ja im Laufe der nächsten Jahre mehr dazu aufgreifen – wäre schön.

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