Winternächtliche Träumereien

Aus dem Dunkel der Nacht fährt der Wind mit seinen Fingern durch die schwarzen Zweige der Bäume und Sträucher und kämmt das bleiche alte Gras. Da fliegen Blätter vorbei, Büschel und Knäuel abgestorbener Kräuter.

Manchmal streift es kühl und feucht über die Wange, wie Tropfen oder schwebender Reif: Wintergeister tanzen in der kalten Luft, halten sich aneinander in Ketten und Kreisen, lösen sich und finden sich wieder mit anderen, wirbeln und toben.

Es ist alles nur geträumt, vor dem Apophysis-Programm: mehr als die Ausschnitte auszuwählen und zu verstärken, ist den zufällig entstandenen Bildern von mir nichts hinzugefügt worden, alles andere ist die Arbeit der Vorstellungskraft.

27 Gedanken zu “Winternächtliche Träumereien

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