Korkenzieher – Übung Nr. 9

Nach kurzer Überlegung, woran ich mich heute mit meiner Übungszeichnung versuchen könnte, entschied ich mich für ein weiteres Lieblingsstück, diesmal ist es wieder eines aus Holz:

Zeichenübung Nr. 9 : mein Buchsbaumholz-Korkenzieher aus einem Frankreichurlaub, gezeichnet mit Kugelschreiber auf Papier

… und nach dem Fotografieren und Hochladen mit dem Grafikprogramm etwas in der Intensität reduziert.
An diesem inzwischen vom Alter honigbraun gewordenen Korkenzieher besteht alles aus hartem, feinem Buchsbaumholz, bis auf die Metallspirale, die sich in den Weinflaschenkorken bohrt.
Wegen seiner schönen Haptik und der weichen und leichten Arbeitsweise liebe ich ihn sehr, und auch wegen meiner vielen Urlaubserinnerungen an Frankreich, an Reisen abseits der Hauptstrassen, immer auf den kleinstmöglichen Nebenstrecken, sehr, sehr langsam, auch wegen der blühenden Orchideen, direkt am Strassenrand.
Neben dem Genuss der Natur auch einzukaufen, was ich nicht kannte oder anders, neugierig durch die Lebensmittelangebote und Haushaltswaren zu streifen, wo es so vieles zu entdecken gab, war mir ein weiteres Vergnügen. Manches fand so den Weg in meine Küche daheim, wie eben auch der Korkenzieher.

6 Gedanken zu “Korkenzieher – Übung Nr. 9

  1. Ein schönes Stück und offenbar sehr brauchbar und mit guten Erinnerungen bestückt. Wir haben nach vielem Suchen endlich einen funktionstüchtigen Korkenzieher gefunden, der aber bei weitem nicht so hübsch ist.

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    • Vielen Dank, Gerda. Allein schon, einen zu finden, der angenehm zu handhaben ist, fällt schwer genug. Brauchbar ist er wirklich. Er hat ohne jede Verschleisserscheinung seit Jahrezehnten mit Leichtigkeit viele, viele Flaschen geöffnet, ohne sie irgendwie zusätzlich festhalten zu müssen.

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  2. „an Reisen abseits der Hauptstrassen, immer auf den kleinstmöglichen Nebenstrecken, sehr, sehr langsam“

    Da erinnere ich mich auch an den Tarot Garten von Niki de Saint Phalle in der Maremma: Anschliessend fuhren wir eine Landstrasse zurück und hielten recht bald an einer Weinhandlung, wo man uns, eigentlich nicht darauf eingestellt, Platten mit Käsesorten und Schinken reichte. Wir schmausten dort, unweit von dem Besitzer und seiner Kraft, die sich schnell und trotzdem stilvoll selbst etwas auf den Tisch stellten.Es gab bei ihnen für sich selbst z.b. nur Aqua aus einer Karaffe.

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    • Ja, so etwas ist dann unvergesslich. Diese spontane Art der improvisierten Gastlichkeit kann man wohl nur dort antreffen, wo die Einheimischen nicht ständig von anspruchsvollen Touristen überrollt werden.

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