Sie kam, sah, und hatte Glück

Sie – die Sperberin: anders als meistens, wenn sie einen Jagdflug auf die Vögel im Garten versucht, hatte sie heute Morgen Glück, kam, sah und erbeutete erfolgreich einen Sperling.

… allerdings auch nicht „einfach so“, sondern nach mehreren Versuchen, mit Zwischenlandung auf dem Weinspalier, auf dem ich sie schon > am 27. Januar 2019 beim Rasten und bei der Gefiederpflege fotografierte.

Von dort oben sondierte der kleine Greifvogel die Stauden und niederen Sträucher unterhalb seines Sitzplatzes und machte sich dann an die Bodenjagd, eine aussergewöhnliche Methode und Fähigkeit der Sperber.

… und in diesem Fall erfolgreich, denn ein Sperling wurde erwischt und sehr schnell durch den starken Griff der Füsse getötet, bevor die Sperberin mit ihm davonflog, um ihn in Ruhe zu verspeisen.

Weiblicher Sperber Accipiter nisus im Garten – Fotos vom Morgen des 2. Februar 2019, durchs Fenster in den Garten gezoomt, Lüchow im Wendland, Lüchow-Dannenberg, Niedersachsen.

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31 Gedanken zu “Sie kam, sah, und hatte Glück

  1. Schöne Aufnahmen.

    Wie bewerkstelligt der Sperber das Töten?
    Bei Raubkatzen weiß ich etwa, daß sie ein mittelgrosses Krokodil durch Anspringen des Rückens und Zudrücken der Luftzufuhr direkt hinter dem Kopf töten.
    Wie macht es eine kleine Krabbenspinne, in deren Nähe ein Schmetterling gerade Nektar aufnimmt?

    Auch das gehört zur Natur und kann man nicht einfach ausblenden, finde ich.

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  2. Da hat sie wirklich Glück gehabt! Sie müssen wirklich viele Versuche machen, um einmal Beute zu fangen. Und du hast auch viel Glück, das sie immer wieder kommt und das du das Fotografieren kannst! Das der Sperber auch Bodenjagd macht, wußte ich nicht! Sie sind so schnelle und wendige Jäger in der Luft.

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  3. Meine Feldsperlinge, Haussperlinge, Rotkehlchen, Kohlmeisen, Blaumeisen und die Grünfinken verteidige ich gegen die Greif-Vögel. Die sollen sich mal schön ein paar Mäuse suchen gehen.

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  4. So eine Jagd würde ich auch gern mal beobachten. Schön, dass sie Erfolg hatte. Dass da der eine oder andere Singvogel dran glauben muss, finde ich nicht so tragisch. Es gibt Schimmeres (Insektenmangel, Lebensraumzerstörung) für die Vögel.

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  5. Natur ist vor allen Dingen Fressen und Gefressen werden – du kannst aus deinem Küchenfenster all das beobachten und uns zeigen, das ist und bleibt eine Besonderheit, die ich zu schätzen weiß, neben allem was ich lernen darf.

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  6. Die Fotos werden immer noch besser scheint mir. Toll! Los, gib den Spatz wieder her 😉 Wohl nicht. Heute war die Sperberin hier übrigens auch wieder unterwegs. Dann kam ein Eichelhäher hinzu und kurze Zeit später flogen beide aufgeschreckt? auf. Keine Ahnung, was das war??

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